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Es hätten mehr Punkte sein müssen

VfL Wolfsburg Es hätten mehr Punkte sein müssen

Drei Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen - das ist die Bilanz des VfL nach sieben Spielen in der Fußball-Bundesliga. Trainer Dieter Hecking erklärte in der WAZ, warum er‘s mit gemischten Gefühlen sieht. Ein Blick in die Statistik zeigt: Die Wolfsburger haben gemessen an ihren Leistungen viel zu wenige Punkte geholt.

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Dieter Hecking

Oder anders: Der VfL macht vieles richtig, aber er belohnt sich nicht ausreichend für seine guten Ansätze.

Nach den übermächtigen Bayern stellen die Wolfsburger das offensiv-aktivste Team der Bundesliga. 42 echte Torchancen und 73 Torschüsse brachten Ivica Olic und Co. in dieser Saison schon zustande. Nur die Münchner um Robert Lewandowski sind mit 51 Chancen und 93 Schüssen noch besser. Dass der VfL 7,3 Schüsse für einen Treffer braucht, ist im Ligavergleich gar nicht so schlecht (Platz elf), aber Teams wie Eintracht Frankfurt (4,2 Schüsse), Hertha BSC (4,7) oder sogar Schlusslicht Werder Bremen (5,5) sind noch deutlich effizienter.

Auch die Daten in der Defensive können sich sehen lassen. Nur 35 Torschüsse haben die Wolfsburger ihren sieben Gegnern bislang insgesamt gestattet. Nicht mal die Bayern verhinderten mehr - 36 zugelassene Schüsse. Die Münchner Abwehr vor Torwart Manuel Neuer ist auch in Sachen zugelassene Chancen top - 15. Bereits auf Platz drei kommt aber der VfL mit 26. Ein Beleg dafür, dass die Balance zwischen Offensive und Abwehr eigentlich stimmt.

Was den Wolfsburgern in dieser Saison noch abgeht, ist Härte. Kein anderer Bundesligist war bisher so wenig in Fouls verwickelt. Nur die Bayern (57) foulten weniger als der VfL (74). Nur 68 Mal mussten Wolfsburger gefoult werden - das ist hinter Köln (64) der zweitkleinste Wert.

rs

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