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Es geht ohne Diego, aber er soll bleiben

VfL Wolfsburg Es geht ohne Diego, aber er soll bleiben

Das VfL-Heimspiel gegen Dortmund – dabei ging‘s auch um die Frage, ob Wolfsburgs Fußball-Bundesligist auch ohne seinen besten Mann Diego Top-Leistungen bringen kann. Die Antwort lautet: Ja. Aber dennoch geht die Tendenz dahin, dass der Spielmacher länger bleiben soll.

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Solider Ersatz für ein Spiel, aber nicht für immer: Der verletzte VfL-Spielmacher Diego hatte am Samstag Papa-Tag, für ihn spielte Daniel Caligiuri (gr. Bild r.) erstmals in der Startelf und machte es ordentlich.

Quelle: Roland Hermstein

Braucht der VfL noch Diego? Wenn man den 2:1-Sieg gegen den BVB oberflächlich betrachtet, könnte man meinen, es geht auch ohne den Spielmacher. „Es war die Bestätigung, dass wir es auch so können“, sagt VfL-Manager Klaus Allofs, der aber deutlich macht: „Wir hätten gern mit Diego gespielt. Seine Ballsicherheit brauchen wir. Es geht auch mal ohne ihn, aber besser ist es mit Diego.“

Immer? Heißt das, man plant über den Sommer hinaus mit dem Brasilianer, dessen Vertrag nach der Saison ausläuft? Allofs: „Damit lassen wir uns Zeit...“ VW-Boss Martin Winterkorn bestätigt abermals, wie gern er den Spielmacher halten würde: „Ich bin jemand, der ungern gute Spieler gehen lässt. Die Mannschaft ist mit Diego eindeutig stärker, auch wenn sie diesmal auch ohne ihn gut gespielt hat.“

Das lag auch an Daniel Caligiuri, der nach Startproblemen immer besser wird und gegen Dortmund erstmals in die Startelf rutschte. „Es war eine schwierige Aufgabe für mich, Diego zu ersetzen“, meint der Außenstürmer und ist mit seiner Leistung ganz zufrieden: „Ich freue mich über meinen Einsatz. Dieses Spiel tat mir gut. Ich bin ein Spieler, der vom Selbstvertrauen lebt. Ich konnte meine Qualitäten gut ins Spiel bringen.“

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Ohne Diego lastete noch mal mehr Verantwortung auf Youngster Maxi Arnold. Der hatte diesmal nicht so viele spektakuläre Szenen, heimste aber ein Lob von Allofs ein: „Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht, war häufig nur durch Fouls zu stoppen. Er muss nicht immer ein Tor schießen, um uns zu helfen.“

rs/eh

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