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Es geht auch für den VfL heute noch um viel

VfL Wolfsburg Es geht auch für den VfL heute noch um viel

Das Erreichen der Champions-League-Gruppenphase eingetütet, Saisonziel erreicht: Aber Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg wird sich vorm letzten Heimspiel in dieser Saison nicht hängen lassen.

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Bundesliga-Heimfinale: Kann der VfL heute wieder jubeln?

Quelle: Archiv

Denn in den Partien heute (15.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund und am nächsten Samstag in Köln will Wolfsburg noch Ziele erreichen. Es geht um die Vizemeisterschaft, den Punkterekord aus der Meistersaison, die tolle Heimserie, um die Torjäger-Kanone – und es geht darum, ein Signal fürs Pokalfinale am 30. Mai in Berlin zu senden, in dem es erneut gegen Dortmund geht.

Allerdings: Der VfL muss heute auf Mittelfeldstratege Luiz Gustavo (Knie-Reizung) verzichten. „Es geht nicht“, sagte Trainer Dieter Hecking gestern, dem auch Rekordspieler Marcel Schäfer (Wadenverhärtung) fehlt. Zurück im Kader wiederum sind Vieirinha (fehlte zuletzt wegen Leistenproblemen) und nach langer Knie-Verletzung auch Offensiv-Mann Aaron Hunt. Erneut nicht dabei ist wiederum Stürmer Nicklas Bendtner, der sportlich offenbar keine Rolle mehr spielt und im Sommer Wolfsburg wieder verlassen dürfte.

Vizemeister werden!

„Das ist ja immerhin so etwas wie ein inoffizieller Titel“, sagt VfL-Manager Klaus Allofs und macht damit klar: Auch die Vizemeisterschaft ist ein interessantes Ziel – nicht nur, weil es rund zwei Millionen Euro mehr TV-Einnahmen gibt als auf Platz drei. Mit dem Wort „Vizemeister“ lässt sich zudem in der Vermarktung besser arbeiten als mit „Liga-Dritter“. Pikant: Der VfL würde ausgerechnet den heutigen Gegner als Vizemeister ablösen – Dortmund war 2013 und 2014 Zweiter. Ein Sieg heute könnte zudem die VfL-Vizemeisterschaft schon perfekt machen – wenn Gladbach nicht in Bremen gewinnt.

Punkterekord knacken!

Vielleicht das unwichtigste Ziel – aber durchaus ein reizvolles. In der Meistersaison 2008/09 sammelte der VfL 69 Punkte, jetzt können die Wolfsburger (wenn sie beide ausstehenden Spiele gewinnen) auf 71 Punkte kommen; zudem den Rekorde in Sachen Saisonsiege (21) einstellen. „Aber am Ende“, so Manager Klaus Allofs, „ist der Platz wichtiger als die Punktzahl“; die Meisterschaft 2009 sei darum wertvoller – auch, wenn Wolfsburg in dieser Saison mehr Punkte holen kann.

Heimserie ausbauen!

Zwölf Siege, vier Remis und keine einzige Niederlage – in der VW-Arena hat der VfL den Grundstein für seinen Höhenflug in dieser Spielzeit gelegt. „Diese Heimstärke wollen wir fortführen, am Besten weit in die neue Saison tragen“, wünscht sich Manager Klaus Allofs. VfL-Holland-Knipser Bas Dost fügt hinzu: „Zu Hause sind wir in dieser Saison richtig stark. Diese Wahnsinns-Quote wollen wir uns nicht mehr nehmen lassen.“ Übrigens: Die letzte Heimpleite haben die Wolfsburger in der vergangenen Saison im März  2014 beim 1:6 gegen die Bayern kassiert.

Kanone für Dost sichern!

Die Führenden Alex Meier (Frankfurt, 19 Tore) und Arjen Robben (Bayern, 17 Treffer) spielen in dieser Saison wegen Verletzungen nicht mehr – jetzt will sich VfL-Holländer Bas Dost (16 Tore) die Torjäger-Kanone sichern. „Ich werde alles dafür tun, um in die Nähe des Tores zu kommen“, sagt Bum-Bum-Bas. Die Mannschaft werde alles tun, um Dost auf seinem Weg zur Kanone zu helfen, sagt Trainer Dieter Hecking. Möglicherweise darf Dost sogar die Elfmeter schießen, obwohl Ricardo Rodriguez Schütze Nummer 1 ist. Dost: „Ich kann das.“

Pokal-Form zeigen!

Das eine ist die Bundesliga, das andere ist der DFB-Pokal – und dass beide Wettbewerbe nichts miteinander zu tun hätten, haben VfL-Trainer Dieter Hecking und sein BVB-Kollege Jürgen Klopp in dieser Woche fast wortgleich betont. Aber: Ein Sieg heute kann für Selbstbewusstsein sorgen, wenn‘s in zwei Wochen in Berlin um den Pokal geht. VfL-Manager Klaus Allofs: „Ein Erfolg wäre nicht unwichtig, um mit einem guten Gefühl ins Endspiel zu gehen.“ Aber ebenso gelte: „Wer das Liga-Spiel gewinnt, ist ja noch lange nicht Pokalsieger...“

apa/eh

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