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Erster Sieg in Europa: Der VfL hat gut lachen

VfL Wolfsburg Erster Sieg in Europa: Der VfL hat gut lachen

Pleite, Remis – aber gestern Abend gab‘s  für Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg in der Europa League endlich den ersten Sieg. Das Team von Trainer Dieter Hecking gewann vor 26.000 Zuschauern beim FK Krasnodar in Russland mit 4:2 (1:0).

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Wolfsburger Jubel in Krasnodar: Daniel Caligiuri (r.) und Marcel Schäfer (verdeckt) feiern Luiz Gustavo nach seinem Traumtor zum 3:1.

Andreas Granqvist per Eigentor, Kevin De Bruyne (2) und Luiz Gustavo sorgten für die Wolfsburger Treffer, die Gegentore von Granqvist und Wanderson waren nur Ergebniskosmetik. Aber: Nach solch einer klaren Angelegenheit hatte es in der ersten Hälfte nicht ausgesehen.

Da hatte der VfL viele Probleme – vor allem, wenn Krasnodars Brasilien-Knipser Ari die Kugel hatte und Wolfsburgs Abwehr mal wieder unsortiert war oder nicht handlungsschnell agierte. Robin Knoche hatte mit ihm größte Probleme. Unangenehm, ballsicher und spielstark machten die Gastgeber Eindruck. Nur gut, dass sie vorm Tor oft zu verspielt, manchmal auch ohne Fortune waren – oder am starken Diego Benaglio scheiterten. Die Führung für Krasnodar wäre möglich und sie wäre auch verdient gewesen, weil der VfL in den ersten 35 Minuten nach vorn wenig bis gar nicht stattfand. Allerdings: Mit dem ersten Spielzug führte Wolfsburg.

Krasnodars Pavel Mamaev (l.) und Josuha Guilavogui am Ball.

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Es war eine glückliche Führung, Trainer Hecking war zuvor ab und an wütend durch die Gegend gehüpft. Aber nach dem Seitenwechsel hatte er gut lachen, denn nur Sekunden nach dem Wiederanpfiff zeigte sich der VfL gnadenlos effizient. De Bruyne, der die Führung vorbereitet hatte, machte es jetzt selbst. Eiskalt. Die Vorentscheidung? Pustekuchen! Schiri Artur Dias zeigte nach einem Schulterkick von Naldo auf den Punkt und lag damit daneben.

Allerdings: Der Anschluss durch Granqvist schockte den VfL keineswegs, weil sich das Hecking-Team jetzt besser auf die Krasnodar-Offensive eingestellt hatte – und vorm gegnerischen Kasten weiterhin eiskalt blieb. Gustavo (traf aus der Distanz in den Winkel) und De Bruyne machten den ersten Europa-League-Sieg perfekt. Daran konnten auch Wandersons Treffer und ein paar gefährliche Szenen, in denen Benaglio aber zur Stelle war, nichts mehr ändern.

apa

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