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Erst schwach, dann cool: Der VfL ist weiter dabei!

VfL Wolfsburg Erst schwach, dann cool: Der VfL ist weiter dabei!

Eine Halbzeit lang gezittert - und dann doch cool die Gruppenphase der Europa League überstanden: Mit 3:0 (1:0) gewann der VfL Wolfsburg gestern beim OSC Lille, am Ende war‘s ein verdienter Erfolg. Vieirinha und Ricardo Rodriguez (2) erzielten die Treffer, Josuha Guilavogui sah Gelb-Rot, Diego Benaglio hielt einen Elfmeter.

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Wolfsburger Jubel in Lille: Mit einem 3:0-Sieg qualifizierte sich der VfL gestern Abend für die K.o.-Phase der Europa League.

Was der VfL in der ersten Halbzeit anbot, sorgte für Sorgenfalten im Gäste-Fanblock und sichtbaren Ärger bei Trainer Dieter Hecking. Viel zu fahrig agierte der VfL im Spiel nach vorn, viel zu sorglos in der Defensive. Lille schaltete nach Ballverlusten schnell auf Abwehr um, Idrissa Gueye und Florent Balmont stellten immer wieder Wolfsburgs Doppel-Sechs konsquent zu und sorgten ihrerseits für Druck.

Der VfL brauchte Pfosten-Glück und einen gut stehenden Diego Benaglio, um ohne Gegentor zu bleiben. Und während die Wolfsburger im Hinspiel trotz klarer Überlegenheit hinten lagen, machten sie es diesmal andersrum. Man könnte sagen, das Vieirinha-Tor entsprang der besten VfL-Kombination der ersten Halbzeit; aber die Wahrheit ist: Es entsprang der einzigen Kombination.

Lille, chronisch abschlussschwach, hätte nun noch zwei Treffer gebraucht, um den VfL rauszukegeln, das hemmte das Team aus der Bergbauregion erheblich. Dass sich Josuha Guilavogui einen schreiend dummen Platzverweis einhandelte, hätte für Spannung sorgen können - aber danach lief alles für den VfL. Erst traf Rodriguez mit tollem Freistoß, dann hatte Robin Knoche als Unschuldiger Glück, dass er nach der Schwalbe von Ronny Rodelin nicht auch noch Notbremsen-Rot sah - den Fehlentscheidungs-Elfer hielt der überragende Benaglio, sicherte so endgültig den Sprung in die nächste Runde, Rodriguez‘ Elfer-Treffer war dann das Sahnehäubchen auf den VfL-Einzug in die K.o.-Phase.

eh

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