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Erst ein Elfmeterkrimi bringt den VfL weiter

VfL Wolfsburg Erst ein Elfmeterkrimi bringt den VfL weiter

Knapper geht es nicht! Der VfL brauchte das Elfmeterschießen, um die erste Runde des DFB-Pokals zu überstehen. 0:0 hatte es gestern Abend im Spiel bei Zweitliga-Aufsteiger Darmstadt 98 geheißen, das Duell vom Punkt entschied Wolfsburgs Fußball-Bundesligist mit 5:4 für sich.

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Überstunden im Pokal: Der VfL schaffte es gestern in 120 Minuten nicht, ein Tor zu erzielen - und kam bei Darmstadt 98 erst im Elfmeterschießen weiter.

Quelle: CP24/dpa

Die Vorbereitung war holprig - umso überraschender, dass der VfL in Darmstadt gut begann, konzentriert nach vorne spielte, mit der nötigen Einstellung in die Zweikämpfe ging und die eine oder andere flüssige Kombination drauf hatte. So kam der Bundesligist gegen den zunächst defensiv sehr aufmerksam stehenden Zweitliga-Aufsteiger auch zu Aktionen im Strafraum und zu zwei guten Chancen, bei denen Kevin De Bruyne knapp scheiterte.

Nach einer knappen halben Stunde allerdings ließ der VfL in fast allen Bereichen ein paar Prozent nach, gab den Darmstädtern so nach und nach die Chance, auch mal den Bereich vorm VfL-Tor kennenzulernen. Aufällig: Vieirinha mühte sich als Rechtsverteidiger zwar nach Kräften, fühlte sich aber auf dieser Position sichtbar nicht wohl.

Pokalsieg: Mit 5:4 (0:0) nach Elfmeterschießen gewann Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg gestern vor 13.900 Zuschauern bei Zweitligist Darmstadt 98. VfL-Held war Keeper Max Grün, der die beiden letzten Strafstöße der Gastgeber parierte.

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Und so probierten es die Lillien immer wieder über die rechte Wolfsburger Abwehrseite, gestalteten aber das Spiel nach der Pause nur noch phasenweise ausgeglichen und lauerten stattdessen auf Konter. Der VfL hatte derweil eine spielerische Überlegenheit, die dem Klassenunterschied angemessen war.

Doch je länger das Spiel dauerte, desto verkrampfter wirkten die VfL-Bemühungen, die Verlängerung zu verhindern. Läuferische Vorteile kamen nur nach und nach zum Vorschein, Ivica Olic hatte noch zwei Situationen, die mit gutem Willen als Chancen durchgehen.

In der Verlängerung schöpfte dann 98 neuen Mut, hatte sogar die besseren Chancen. Der VfL brauchte Glück, um ins Elfmeterschießen zu kommen - und dort wurde Max Grün mit zwei gehaltenen Elfern zum Helden.

rs

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