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„Er hat sich ein paar Dinge von der Seele geredet“

VfL Wolfsburg „Er hat sich ein paar Dinge von der Seele geredet“

Ehra-Lessien. Julian Draxler lächelte, als er am Dienstag mit einem Touareg auf der VW-Teststrecke in Ehra-Lessien den Gelände-Parcours gemeistert hatte. Der Nationalspieler des VfL wirkte gelöst wie lange nicht.

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Gute Laune auf dem Gelände-Parcours: Julian Draxler.

Quelle: Michael Täger

Dass er am Sonntag beim Fanklub-Besuch in Hildesheim erstmals seit seinem Ich-will-weg-Interview wieder öffentlich gesprochen hat, könnte vor allem für ihn selbst eine Art Befreiung gewesen sein. Das hofft jedenfalls Klaus Allofs, Manager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, für den Draxlers Aussagen sogar „ein Bekenntnis“ waren.

Am Rande der Veranstaltung in Ehra-Lessien lobte Allofs am Dienstag seinen Top-Spieler: „Dass er öffentlich wieder gesprochen hat, kann für ihn eine Wirkung haben. Wir haben ganz bewusst ihm die Entscheidung überlassen, wann er wieder spricht. Wir sind aber froh, dass er es jetzt gemacht hat.“

Wichtiger aber noch für den Manager ist, wie sich Draxler in der Mannschaft einbringt. Am Dienstagvormittag bei der langen Aussprache nach der Bremen-Pleite sei er „sehr produktiv“ gewesen. Er habe Dinge kritisch angesprochen. Allofs: „Man hat bei ihm gemerkt, dass es ihm ein Anliegen ist, die Sache voranzubringen. Wer ihn in der Sitzung erlebt hat, der hat jemanden gesehen, bei dem man nicht auf die Idee kommt, dass er sich nicht mit dieser Sache identifiziert. Vielleicht ist das sogar ein Resultat aus dem, dass er gesprochen hat und sich vielleicht ein paar Dinge von der Seele geredet hat.“

Draxler hatte am Sonntag in Hildesheim unter anderem gesagt, dass die Meinungsverschiedenheiten aus dem Sommer, als ihm ein Wechsel untersagt worden war, ausgeräumt seien und er sich mit Ende der Wechselperiode nur noch auf den VfL konzentriert habe. Wie zufrieden war Allofs mit Draxlers Aussagen? „Ich war nicht dabei, aber so, wie es rübergekommen ist, war es für mich in Ordnung.“

eh

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