Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Endlich wieder Derby-Sieg!

VfL Wolfsburg Endlich wieder Derby-Sieg!

Also doch: Wolfsburg kann Derby, Hecking kann Hannover! Mit 3:1 (1:1) gewann der VfL am Samstag bei 96, für Trainer Dieter Hecking war es der erste Sieg mit dem VfL gegen einen Niedersachsen-Konkurrenten - im sechsten Versuch.

Voriger Artikel
Darum zeigt dieser Sieg eine neue Qualität des VfL
Nächster Artikel
Hecking: Lille wird unser Jahres-Endspiel

Ausgleich kurz vor der Pause: Joselu lässt bei seinem Kopfball aus vier Metern VfL-Torwart Diego Benaglio keine Chance.

Quelle: Imago

Kevin De Bruyne hatte für die frühe Führung gesorgt, am Ende waren es die Joker Bas Dost und Maxi Arnold, die mit Toren jeweils kurz nach ihren Einwechslungen den Sieg und Platz zwei in der Tabelle sicherten.

41.400 Zuschauer sahen einen Vollgas-Start in die Partie. Erst brannte es zweimal vorm VfL-Tor, dann traf De Bruyne. Aber das Tor lähmte eher die Wolfsburger; 96 kämpfte und lief sich mit viel Aufwand in die Partie, zwang den unkonzentriert wirkenden VfL immer wieder zu Ballverlusten und erhöhte Minute um Minute den Druck auf die seltsam sorglos wirkende Wolfsburger Abwehr. Der Ausgleich kurz vor der Pause, bei dem Ivan Perisic und Sebastian Jung nicht gut aussahen, hatte sich immer mehr angekündigt.

Nach dem Seitenwechsel schob sich der VfL dann etwas nach vorn und machte seinerseits die Räume für 96 enger, wirkte bissiger in den Zweikämpfen - nicht zuletzt dank einer auffälligen Steigerung von Josuha Guilavogui, der als fleißiger Ballgewinner den Gastgebern das Offensivspiel immer schwerer machte. Und bei der einzigen Chance, die Wolfsburg nach einem tollen Hannoveraner Angriff noch zuließ, parierte Diego Benaglio glänzend.

Bundesliga: Mit 3:1 (1:1) gewann der VfL Wolfsburg am Samstag bei Hannover 96.

Zur Bildergalerie

Als dann bei 96 nach etwa einer Stunde die Kräfte sichtbar nachließen, blühte Perisic auf. Der Kroate, dem außer der Vorbereitung beim ersten Tor nicht viel gelungen war, lieferte zwei Weltklasse-Vorlagen zu den beiden entscheidenden Toren. Dass die beiden Treffer durch Joker fielen, belegt einmal mehr die Qualität, die der VfL jetzt auch in der Breite seines Kaders hat.

„Es war ein bisschen glücklich“, räumte Hecking nach dem Spiel ein, „denn über weite Strecken waren beide Teams gleichwertig. Am Ende hatten wir die nötige Effizienz.“ Und er hatte das richtige Händchen bei den Einwechslungen.

apa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell