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Endlich mal wieder kein VfL-Gegentor

VfL Wolfsburg Endlich mal wieder kein VfL-Gegentor

Es ist dieses Gefühl der Unverwundbarkeit, das der VfL gar nicht mehr kannte. 239 Tage war es her. 20 Bundesliga-Spiele lang hatten es die Wolfsburger nicht mehr geschafft. Doch gestern waren sie hinten endlich mal wieder ganz dicht! Das erste Spiel ohne Gegentor seit dem 8. Februar machte Abwehrchef Naldo sogar glücklicher als sein eigenes Siegtor gegen den FC Augsburg.

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Auf der Hut: Diego Benaglio hielt gegen Augsburg, was nötig war - und freute sich über Wolfsburgs erstes Zu-Null-Ligaspiel seit Februar.

„Die Null freut mich mehr“, meinte Naldo strahlend. „Denn das hatten wir monatelang nicht mehr.“ Immer wieder hatte Naldo in den Mannschaftsbesprechungen gefordert, dass man mal wieder ohne Gegentreffer bleiben muss. Doch weder in der Bundesliga gelang das seit dem 3:0 gegen Mainz im Februar noch in den beiden Europa-League-Spielen dieser Saison.

Warum? Torwart Diego Benaglio vermutet: „Wir haben eine enorme Offensivqualität. Um die richtig aufzuziehen, brauchen wir allerdings oft alle Feldspieler“, schildert der Kapitän. „Dann sind wir hinten natürlich anfälliger.“ Gestern aber passte alles zusammen. Die Augsburger brannten kein Chancen-Feuerwerk ab, der VfL hielt sie bis auf eine schwächere Anfangsphase weit genug vom eigenen Tor weg. Und Benaglio rettete bei den wenigen brenzligen Situationen klasse. „Es fühlt sich toll an, zu Null gespielt zu haben“, sagt der schweizerische Keeper.

Bundesliga: Endlich mal ohne Gegentor geblieben – und das war in diesem Spiel auch nötig. Denn weil nach vorn nicht viel ging, reichte dem VfL gegen den FC Augsburg ein Schuss von Naldo, um zum etwas schmeichelhaften 1:0-(0:0)-Erfolg zu kommen.

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Die sprichwörtliche Weste ist mal wieder weiß - das sollte laut Klaus Allofs ein Ansporn sein. „Dieses Zu- Null war wichtig. Es müsste jetzt zur fixen Idee werden, dass wir öfter kein Gegentor kassieren“, fordert der Manager. Denn: „Diese Defensiv-Sicherheit macht auch unser Offensivspiel besser.“

Wie er das meint, erklärt Trainer Dieter Hecking: „Wenn wir uns hinten sicherer sein können, zu Null zu spielen, gibt es vorn mehr Ruhe. Denn da können wir immer ein Tor machen.“

rs/eh

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