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Eintracht-Fans legten mit Schiff an

Bundesliga Eintracht-Fans legten mit Schiff an

Die Eintracht-Fans kamen mit Autos, im Zug und sogar per Schiff nach Wolfsburg. Wegen des 1500 Personen starken Braunschweiger Trosses, den die Polizei auf jedem Meter begleitete, wurden am Samstag sogar Straßen gesperrt. Größere Ausschreitungen blieben auf dem Weg zur VW-Arena aus, kleinere Zwischenfälle gab es einige.

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300 Braunschweiger reisten per Schiff an.

Um 12.25 Uhr trafen gut 1200 Gäste-Fans im Sonderzug am Hauptbahnhof ein - darunter Anhänger mit Stadionverbot. Die Polizei hielt die Blau-Gelben lange am Bahnhof fest. Erklärtes Ziel war es, Braunschweiger und Wolfsburger Fans zu keinem Zeitpunkt aufeinander treffen zu lassen.

Parallel fuhr das Schiff mit 290 Braunschweiger Fans auf dem Mittellandkanal in Richtung Wolfsburg. Das Eintreffen am Anleger in Höhe des Hauptbahnhofs kündigten die Fans früh an: Schlachtengesänge waren zu hören, das Schiff war in gelbe und blaue Rauchschwaden gehüllt. Unterwegs flogen Stühle ins Wasser.

Die Polizei (zu Fuß, mit Fahrzeugen und Reitern) führte die Gruppe gemeinsam mit den Fans aus dem Bahnhof über Heßlinger Straße und Berliner Brücke zur VW-Arena. Es gab viele kleinere Zwischenfälle. So wurden Böller, Rauchbomben und Bengalos gezündet sowie VfL-Fans beleidigt, Flaschen flogen auf die Straße. Größere Probleme blieben aber aus. Erik Lieberknecht, Fanbeauftragter von Eintracht Braunschweig, zog „ein sehr positives Fazit“. Intensive Vorgespräche mit VfL und Polizei hätten gefruchtet.

kn

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