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„Eine Schande“: Real-Pleite empört die Madrider Medien

VfL Wolfsburg „Eine Schande“: Real-Pleite empört die Madrider Medien

Nach der 0:2-Pleite von Champions-League-Titelfavorit Real Madrid beim Außenseiter VfL Wolfsburg schlagen die Madrider Medien Alarm. „Schlecht, schlecht, schlecht“, titelte am Donnerstag die Sportzeitung „AS“. Starkolumnist Tomás Roncero sprach im Blatt von „Schande“ und „Alptraum“.

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Die spanische Presse geht mit Real Madrid und seinem Trainer Zinedine Zidane (Foto) hart ins Gericht.

Quelle: Carmen Jaspersen/dpa

Das „AS“-Konkurrenzblatt „Marca“ sah „die schlechteste Real-Version“, und „El Mundo“ titelte: „Madrid gerät in Panik“. 

Die Medien gehen vor allem mit Trainer Zinedine Zidane hart ins Gericht. Der Franzose, der nach dem 2:1-Triumph am Wochenende im Clásico beim FC Barcelona in höchsten Tönen gelobt worden war, habe bei seiner ersten großen Champions-League-Herausforderung unter anderem mit der Aufstellung von Danilo als Draxler-Gegenspieler an Stelle von Dani Carvajal und der mangelnden Reaktion in der zweiten Halbzeit „einige sehr schlimme Fehler begangen“, hieß es zum Beispiel in „AS“. 

Ein Sieg für die Ewigkeit: Der VfL Wolfsburg gewann am Mittwoch mit 2:0 gegen Real Madrid.

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Die Medien in Barcelona ließen derweil ihrer Schadenfreude freien Lauf. „Willkommen in Wolfsburg“, ist bei „Sport“ neben mehreren Informationen zur niedersächsischen Stadt in großen Lettern zu lesen. „Mundo Deportivo“ sah eine „weiße Blamage“ und Real baden gehen und erfand daher auf Seite eins ein deutsch-spanisches Wort: „Bundes-Baño“ - so etwas wie „Bundes-Bad“. 

Die Real-Spieler probieren es unterdessen mit Durchhalteparolen und hoffen auf eine Wende am nächsten Dienstag im Santiago Bernabéu. „Wir werfen noch nicht das Handtuch“, sagte der brasilianische Linksverteidiger Marcelo. Stürmerstar Gareth Bale fügte an: „Das war ein frustrierendes Spiel. Das Beste daran ist aber, dass es ein weiteres Match gibt, bei dem wir das gerade biegen können.“ Auch Pepe gab sich optimistisch: „Mit Unterstützung der Fans packen wir das!“

dpa

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