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Ein spätes kleines VfL-Glück

VfL Wolfsburg Ein spätes kleines VfL-Glück

Hinten sicher, vorne zuschlagen: Eintracht Frankfurt spielte gestern Abend ein bisschen so, wie es der VfL gegen die Bayern vorgemacht hatte - war damit aber weniger erfolgreich. Denn ein spätes Tor von Kevin De Bruyne rettete dem Wolfsburger Bundesligisten ein 1:1 (0:0) bei den Hessen. Stefan Aigner hatte die Eintracht vor 34.400 Zuschauern in Führung gebracht.

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Punkt-Retter: Kevin De Bruyne (v.) traf gestern zum späten VfL-Ausgleich in Frankfurt (h. David Kinsombi).

Vor der Pause war‘s kein fußballerischer Leckerbissen, aber das Spiel hatte seine Momente - vor allem dann, wenn die VfL-Offensive mal mit zwei, drei direkten Pässen ins Rollen kam. Frankfurt stand erwartungsgemäß tiefer als gewohnt (und tiefer als die Bayern), versuchte die Räume eng zu machen. Vor allem Makoto Hasebe sorgte immer wieder dafür, dass De Bruyne auf die Flügel ausweichen musste, um ein bisschen Platz zu bekommen.

Weil auch der VfL in der Rückwärtsbewegung aufmerksam war, blieben Torszenen selten, beide Teams neutralisierten sich quasi auf ordentlichem Niveau - wobei Wolfsburg vor allem um die 20. Minute herum die deutlich besseren Chancen hatte.

Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking im Interview vor dem Anpfiff. Die Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfL Wolfsburg endete 1:1 unentschieden.

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Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie Fahrt auf - was dummerweise hauptsächlich an den Frankfurtern lag. Schnell belohnten sich die Hessen mit dem Führungstor, das den VfL sichtbar schockte - die Aktionen wurden fahriger, die Gastgeber witterten mehr und mehr ihre Chance.

Nachdem zur Pause schon Aaron Hunt für den angeschlagenen Ivan Perisic gekommen war, legte VfL-Trainer Dieter Hecking noch mal nach, brachte Marcel Schäfer als Linksaußen und Nicklas Bendtner als Stürmer. Das brachte zwar im Ansatz gute Offensivaktionen, aber zunächst keine wirkliche Torgefahr - bis alle drei Joker zusammen in Erscheinung traten: Hunt und Schäfer lieferten die Vorbereitung, Bendtner zog am Fünfer zwei Gegenspieler auf sich - und De Bruyne sorgte für ein spätes kleines Glück, das die VfL-Serie ausbaute: Jetzt sind‘s sieben Spiele ohne Niederlage.

rs

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