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Ein paar Zentimeter haben gefehlt

VfL Wolfsburg Ein paar Zentimeter haben gefehlt

Nachspielzeit! De Bruyne! Pfosten! Es war der Moment, der den VfL am Ende die Champions League kosten könnte. Mit dem 2:2 am Samstag gegen Freiburg konnte der Wolfsburger Fußball-Bundesligist den Patzer von Bayer Leverkusen nicht nutzen, um auf Platz vier vorzurücken. Abgeschrieben ist der große Erfolg allerdings noch nicht. Die Verantwortlichen bemühen sich darum, dass aus einer Chance nun kein Muss wird.

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Klatsch! Der Ball (rot markiert) geht in der Nachspielzeit an den Pfosten, Kevin De Bruyne kann es nicht fassen - ein paar Zentimeter fehlten dem VfL zum Sprung auf Platz vier.

Wie nah der vierte Platz war, wussten die VfLer erst drei Stunden nach dem Abpfiff des eigenen Spiels. Leverkusen kam im AbendSpiel nicht über ein 2:2 gegen Dortmund hinaus. Da war er, der erhoffte Patzer des Tabellennachbarn im Rennen um Platz vier - den der VfL nur um Zentimeter verpasste.

Entsprechend groß war die Enttäuschung. „Leider nur ein Punkt“, meinte Linksverteidiger Ricardo Rodriguez - und entsprach damit dem Eindruck, den die meisten Spieler machten. Das Unentschieden fühlt sich ein bisschen wie eine Niederlage an. „Natürlich ist da Enttäuschung zu verspüren“, meinte Trainer Dieter Hecking, nachdem er die Stimmung in der Kabine aufgenommen hatte.

Freiburg hat einen weiteren Schritt zum Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga gemacht. Der SC feierte beim VfL Wolfsburg mit dem 2:2 (0:1)-Unentschieden einen weiteren Punktgewinn. Die Wolfsburger machten aus ihrer anfänglichen Überlegenheit zu wenig und wurden dafür am Ende bestraft.

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Doch genau gegen diese Stimmung kämpfen die Verantwortlichen jetzt an. „Natürlich wollen wir gern Vierter werden - und das hat sich auch nach diesem Spieltag nicht geändert“, so Hecking. „Aber ich hatte damals, als ich diesen Platz als neues Ziel genannt hatte, schon gesagt, dass wir nicht enttäuscht sein sollen, wenn wir am Saisonende Fünfter oder Sechster werden.“

Und auch Manager Klaus Allofs warnt davor, jetzt zu viel Frust zu schieben: „Wir dürfen mit der Gesamtsituation nicht unzufrieden sein. Man kann nicht erwarten, dass wir hier jeden Gegner mit 4:0 oder 5:0 aus dem Stadion schießen. So weit sind wir noch nicht.“

es/eh

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