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Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

VfL Wolfsburg Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Noch immer sieht man den Fußballern des VfL Wolfsburg auf dem Platz an, dass sie mehr Angst vorm Verlieren als Lust aufs Gewinnen haben. Und so ist es wenig verwunderlich, dass nach dem 2:0-(2:0)-Sieg am Samstag gegen Ingolstadt eher Erleichterung als große Freude herrschte.

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Endlich wieder Applaus statt Pfiffe: Nach sieben Spielen ohne Sieg ließen sich Naldo (M.) und Co. nach dem 2:0 gegen Ingolstadt feiern.

Quelle: Photowerk (bb)

Julian Draxler und Robin Knoche hatten mit ihren Toren dafür gesorgt, dass die VfL-Durststrecke nach sieben Spielen ohne Sieg ein Ende fand.

Was bringt dieser Sieg? In der Tabelle bleibt der VfL Achter, hat aber die Abstände auf Platz fünf (Schalke) und Platz vier (Hertha) verkürzt. Spieltaktisch war kein Fortschritt zu sehen; beim 2:3 in Frankfurt etwa und auch sogar in der Anfangsphase beim 0:3 auf Schalke war der VfL besser. Sehr wichtig war der Sieg dagegen für den Kopf - denn er füllt den leeren Selbstvertrauen-Speicher der VfL-Profis wieder ein wenig auf. Das ist zwar nur ein ganz kleiner Schritt, aber immerhin in die richtige Richtung. „Natürlich ist es wichtig, gewonnen zu haben“, sagt VfL-Manager Klaus Allofs. „Am Ende war‘s mehr als verdient, das ist schon mal etwas. Deshalb ist die Erleichterung groß. Den kühlen Kopf zu bewahren, wurde von Woche zu Woche, in der man nicht gewinnt, schwieriger.“

Kühlen Kopf bewahren - darum geht es auch jetzt bei der Einordnung des ersten Siegs 2016. Wenn Ingolstadt-Kapitän Marvin Matip vom „Schlechtesten, was wir seit langem gespielt haben“, spricht, der FCI aber dennoch mehr Torschüsse hat, dann sagt das auch etwas über die VfL-Leistung.

Bei Trainer Dieter Hecking gab‘s entsprechend gemischte Gefühle nach dem Abpfiff: „Wir wissen, dass das besser gehen muss.“ Am besten schon am Mittwoch, beim Champions-League-Achtelfinale. Vielleicht macht der Sieg gegen Ingolstadt ein bisschen mehr Lust darauf, auch in Gent zu gewinnen. Und vielleicht ist die Angst vor einer Niederlage nicht mehr ganz so groß.

apa/tik

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