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Ein harmloser Gast und ein souveräner VfL

VfL Wolfsburg Ein harmloser Gast und ein souveräner VfL

Der Zweite von oben gegen den Zweiten von unten – das Spiel hielt, was die Tabelle versprach. Mit 3:0 (1:0) gewann der VfL gestern gegen den SC Freiburg, zeigte dabei über weite Strecken eine souveräne Vorstellung, ließ sich aber mit den entscheidenden Toren (etwas zu) viel Zeit.

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Foul an De Bruyne: Ricardo Rodriguez verwandelt den fälligen Elfmeter, Freiburg-Torwart Roman Bürki fliegt in die falsche Ecke.

Quelle: dpa

Der erneut überragende Kevin De Bruyne, Ricardo Rodriguez per Foulelfmeter und Joker Maxi Arnold trafen für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten.

Der Rest des VfL-Teams wirkte vor 26.600 Zuschauern in den ersten Minuten etwas müde, aber als Freiburgs Marc Torrejon patzte, war De Bruyne hellwach und sorgte für die Führung. Danach drängten die Wolfsburger aufs zweite Tor, fanden Lücken in der Freiburger Abwehr – allein das zweite Tor fehlte. Glücklos agierte dabei diesmal Bas Dost, dem oft nur ein paar Pass-Zentimeter fehlten, um in richtig gute Abschlussposition zu kommen.

Der VfL Wolfsburg gewann vor 26.600 Fans in der VW-Arena gegen den abstiegsbedrohten SC Freiburg mit 3:0 (1:0). Überragend dabei: Kevin De Bruyne, der zum 1:0 traf, vorm 2:0 durch Ricardo Rodriguez elfmeterreif gefoult wurde und das 3:0 von Maxi Arnold ganz stark vorbereitet hatte.

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Nach und nach traute sich der SCF dann mehr zu, hatte vor der Pause zwei gute Chancen und versuchte nach dem Seitenwechsel, auch fußballerisch dagegenzuhalten. In der Offensive aber präsentierten sich die Breisgauer erschreckend schwach – und Wolfsburgs neuformiertes Innenverteidiger-Duo mit Robin Knoche und Timm Klose agierte fehlerfrei.

Die Harmlosigkeit der Freiburger trieb den VfL nicht gerade zu Höchstleistungen an, geduldig warteten die Hausherren mit gebremstem Offensivdrang auf ihre Chancen. Und die kamen, weil Freiburg-Torwart Roman Bürki De Bruyne im Strafraum zu Fall brachte (so entstand das 2:0) und weil mental müde Freiburger am Ende Räume ließen (so entstand das 3:0).

Und so fuhr der VfL mit 25 Torschüssen (mehr waren es in dieser Saison noch nie) einen Pflichtsieg ein, der am Ende hochverdient war, auch wenn er „vielleicht um ein Tor zu hoch“ ausfiel, wie Wolfsburg-Trainer Dieter Hecking feststellte. Sei‘s drum: Der VfL festigte den zweiten Platz – und bewies mit diesem coolen Auftritt einmal mehr, dass er auch dorthin gehört.

apa

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