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„Ein Vorbild“: Warum sich Bruma schon auf Dante freut

VfL Wolfsburg „Ein Vorbild“: Warum sich Bruma schon auf Dante freut

Jetzt ist der Transfer von Jeffrey Bruma von der PSV Eindhoven zum VfL Wolfsburg perfekt. Die Baustelle, die durch den Abgang von Naldo (Schalke) entstanden war, ist damit geschlossen. Der Innenverteidiger unterschreibt beim Fußball-Bundesligisten einen Fünfjahres-Vertrag – und darf zukünftig an der Seite seines Vorbildes Dante spielen.

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Gemeinsam für den VfL: Durch den Wechsel nach Wolfsburg, darf Jeffrey Bruma (r.) ab der kommenden Saison mit seinem „Vorbild“ Dante verteidigen. Der Niederländer unterschreibt einen Vertrag bis 2021.

Quelle: Imago

„Er war ein Spieler, zu dem ich schon als junger Spieler aufgeschaut habe, ein Vorbild“, sagt der Niederländer über seinen neuen Teamkollegen. „Besonders als er bei Bayern gespielt hat, habe ich ganz genau hingesehen.“ In der Champions League waren die beiden in der abgelaufenen Saison noch gegeneinander angetreten. Auf die Frage, welches sein schönstes Trikot sei, das er je nach einem Spiel erhalten habe, antwortete der Neu-VfLer schmunzelnd: „Das von Dante.“

Den Wechsel zum VfL lässt sich Manager Klaus Allofs 11,5 Millionen Euro kosten – die Summe kann im Erfolgsfall bis auf 14,5 Millionen anwachsen. Für Trainer Dieter Hecking ist der Transfer ein Schritt in die richtige Richtung. „Wir bekommen einen Innenverteidiger von internationaler Klasse, davon konnten wir uns selbst überzeugen. Trotzdem glauben wir, dass Jeffrey beim VfL seine Entwicklung vorantreiben kann“, lobt der Coach seinen neuen Schützling, den eine Tatsache sicher noch stärker reifen lassen wird: Zu Saisonbeginn erwarten er und seine Freundin ihr erstes Kind.

Bruma kommt zum zweiten Mal in die Bundesliga – und will es besser machen. Denn:  Bei seiner ersten Station in Deutschland, beim HSV, erlebte der Nationalspieler keine allzu erfreuliche Zeit. Häufig stand er in der Kritik. „Seit meiner Zeit beim Hamburger SV war für mich klar, dass ich noch einmal in der Bundesliga spielen möchte, denn sie gehört zu Europas Top-Ligen“, sagt Bruma. „Jetzt ist es Zeit für den nächsten Schritt.“

In seinen drei Spielzeiten bei der PSV und dem Gewinn der niederländischen Meisterschaft hat der Abwehrrecke unter Beweis gestellt, dass er die Anforderungen des VfL erfüllen kann.

Das sieht auch Kevin Hofland so. Der Ex-Wolfsburger, wie Bruma Innenverteidiger, im Gespräch mit der WAZ: „Als er in Hamburg war, war Jeffrey noch jung und unerfahren. Das hat sich geändert. Er ist gereift. Obwohl er erst 24 Jahre alt ist, ist er schon sehr, sehr weit.“ Auch deswegen hat der VfL zugeschlagen.

von Marcel Westermann

+ + + Dieser Text wurde aktualisiert + + +

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