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Ein Raum der Stille für die VfL-Profis

VfL Wolfsburg Ein Raum der Stille für die VfL-Profis

Die Trauer um Junior Malanda: Erst wollte VfL-Manager Klaus Allofs nicht darüber sprechen, wie der Wolfsburger Fußball-Bundesligist mit der Erinnerung an den verstorbenen Belgier umgeht. Gestern sagte er es doch. Die Spieler bekommen einen speziellen Ort für das Gedenken an den 20-Jährigen.

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Ein neuer Ort der Stille: Wenn die VfL-Profis nach dem tragischen Unfalltod von Junior Malanda wie hier in sich gehen wollen, können sie das jetzt in einem extra hergerichteten Raum tun.

Quelle: CP24

Im VfL-Center soll es einen Raum der Stille geben, einen Platz, an dem die Spieler noch einmal in sich gehen können, um Malanda ganz nah zu sein. „Es müssen nicht an jeder Ecke Fotos von Junior hängen“, sagt Allofs. Aber es soll diesen einen Raum geben, „wo sich die Spieler aufhalten können und wo sie mit Junior konfrontiert werden“. Der Manager beschreibt es als „eine Art Gedenkecke“.

Für Trainer Dieter Hecking ist es „eine schöne Lösung, die wir gemeinsam mit der Mannschaft gefunden haben“. Der Coach weiter: „Wir wollen den Spielern die Möglichkeit geben, dass sie in einer stillen Minute diesen Raum aufsuchen können. Es ist wichtig, dass wir alles aufarbeiten.“ Mit der Lösung werden die Profis nicht in jeder Sekunde an Malanda erinnert, sondern können sich zurückziehen, wenn sie ihm gedenken möchten. „Wir stehen vor großen Herausforderungen“, sagt Allofs, „aber es wird immer Gelegenheiten geben, wo wir an Junior denken. Und die wollen wir uns auch erhalten.“ Aus demselben Grund bleibt der Spind des Belgiers in der Kabine, sein Name wird allerdings entfernt.

Zum Gedenken an Malanda wollen auch die VfL-Fans fürs Heimspiel gegen den FC Bayern am Freitag in einer Woche etwas auf die Beine stellen. Allofs dazu: „Es wird ein Gespräch mit den Spielern geben, wo sie ihre Wünsche äußern dürfen.“ Für den VfL-Manager geht es darum, „im Hinblick auf das Bayern-Spiel das richtige Maß zu finden“.

tik/eh

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