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„Ein Dribbling wie ein Teufel“: Lobeshymnen auf Super-Draxler

VfL Wolfsburg „Ein Dribbling wie ein Teufel“: Lobeshymnen auf Super-Draxler

Lille. Es war ein Wahnsinns-Spiel, das VfL-Profi Julian Draxler am Sonntag beim 3:0 für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gegen die Slowakei gemacht hat. Im EM-Achtelfinale spielte der 22-Jährige so gut wie nie im DFB-Dress. Dafür erntete der Wolfsburger eine Menge Lob - auch am Montag noch.

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Die Slowakei am Boden: VfLer Julian Draxler erwischte im EM-Achtelfinale einen Sahnetag. Über seinen Treffer freute sich auch Bayern-Star Jerôme Boateng (kl. Bild).

Quelle: dpa

Ein Tor selbst erzielt, den Treffer zum 2:0 von Mario Gomez sehenswert vorbereitet - der Besiktas-Stürmer adelte die Leistung des VfLers nach der Partie. „Julian hat zwei brillante Zauberfüße“, freute sich der Torschütze mit seinem Vorlagengeber. Innenverteidiger Jerôme Boateng, der die Offensive nach dem Polen-Spiel noch arg kritisiert hatte, schloss sich an: „Er hat unser Spiel sehr belebt. Das fordern wir von unseren Offensivspielern und wir wissen, dass sie das können“, hieß es vom Bayern-Star.

VfLer Max Kruse meldete sich auf Facebook per Video-Botschaft und beglückwünschte Draxler: „Besonders gefreut habe ich mich über das Tor von Julian und über seine sehr gute Leistung.“

Draxler bekam eine neue Chance von Bundestrainer Joachim Löw - und wusste diese zu nutzen. „Ich hatte mir schon vor dem Turnier erhofft, dass ich diesmal eine größere Rolle spielen darf. Schön, dass das nun auch klappt“, sagte der Ex-Schalker, der im Viertelfinale am Samstag (21 Uhr) gegen Italien auf einen weiteren Einsatz hoffen darf.

Draxlers Auftritt sorgte europaweit für Aufsehen. Die italienische Tageszeitung Repubblica schrieb: „Löw kann es sich erlauben, Müller im Schatten zu halten, denn der Regisseur ist Julian Draxler. Ein Spieler mit einem Engelsgesicht und einem Dribbling wie ein Teufel.“ Die Sportzeitung Tuttosport setzte einen drauf: „Draxler, der bisher bei dieser EM nicht geglänzt hatte, ist unbesiegbar.“ Aftenposten unterstützte Löws Entscheidung. „Einer der Geniestreiche war, Julian Draxler aufzustellen“, schrieb die norwegische Tageszeitung.

Jetzt weckt er Begehrlichkeiten

Wolfsburg. Den Auftritt von Julian Draxler gegen die Slowakei hat die ganze Welt verfolgt. Die internationalen Top-Vereine, die ihn ohnehin auf dem Zettel haben, sind spätestens jetzt hellwach. Allen voran Premier-League-Klub Manchester United.

Die Engländer wollen Dortmunds Henrikh Mkhitaryan. Kriegen sie ihn nicht (der BVB hatte ihn – eigentlich – für unverkäuflich erklärt), soll es, so meldet die britische Boulevardzeitung Sunday People, Draxler werden.

United soll bereit sein, für den Wolfsburger umgerechnet 47 Millionen Euro fließen zu lassen. Der VfL betonte zuletzt immer wieder, Draxler nicht ziehen lassen zu wollen. Letztlich alles eine Frage des Preises. Und legt Draxler noch einmal eine EM-Vorstellung hin wie gegen die Slowakei, ist Manchester United wahrscheinlich nicht der einzige Interessent. Zumal das Transferkarussell um die ganz großen Spieler noch gar nicht begonnen hat zu rotieren.

von Marcel Westermann

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