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„Eigentlich haben wir‘s gut macht“

VfL Wolfsburg „Eigentlich haben wir‘s gut macht“

Es war zum Haareraufen – und das taten viele VfL-Profis nach dem Schlusspfiff auch. Denn sie hatten zuvor einen richtig guten Auftritt im Europa-League-Heimspiel gege Everton hingelegt. Doch unterm Strich stand für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten ein 0:2 – weil der Ball einfach nicht ins Tor wollte.

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Die Stimmung war super: Aber am Ende gab‘s hängende VfL-Köpfe, weil zu viele Chancen vergeben worden waren – jubeln durften dafür Ex-Wolfsburg-Kandidat Romelu Lukaku und Kevin Mirallas (l.).

Der VfL hatte Chancen für fünf, sechs Treffer. „Eigentlich haben wir es gut gemacht“, so Manager Klaus Allofs, „aber wir müssen diese Möglichkeiten nutzen. Das war der Unterschied.“ Die Chancenverwertung – sie war einfach mangelhaft. „In der ersten Hälfte kamen sieben oder acht super Bälle von außen, doch alle sind verpufft“, kritisierte Coach Dieter Hecking. In die gleiche Kerbe schlug Abwehrchef Naldo. Er erklärte: „Wir hatten viele Flanken. Aber wir müssen im Strafraum mehr präsent sein, das haben wir zu wenig gemacht.“

Erst feierten Evertons Fans in Wolfsburgs Gaststätten, dann im Stadion: Der VfL Wolfsburg hat das vorzeitige Weiterkommen in der Europa League verpasst – Wolfsburgs Fußball-Bundesligist verlor das vorletzte Gruppenspiel mit 0:2 (0:1) gegen den FC Everton.

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Und als der Ball dann einmal drin war, machte Schiri Fernando Teixeira (Spanien) den Wolfsburgern einen Strich durch die Rechnung. Ivan Perisic hatte getroffen, doch der Linienrichter auf Abseits entschieden – es war ein Fehler. Allofs: „Es wäre vielleicht anders gelaufen, wenn das 1:0 gezählt hätte, weil wir dann ruhiger gespielt hätten.“

So aber lief der VfL kurz vorm Halbzeitpfiff nach einer eigenen Ecke in einen Konter. „Da haben wir zu offensiv gedacht“, so Hecking. Und Torschütze Romelu Lukaku zeigte in der Szene, warum ihn auch die Wolfsburger im Sommer verpflichten wollten. Naldo: „Er ist ein bulliger Stürmer, der aber auch sehr schnell ist.“ Nebenmann Robin Knoche: „Er schiebt immer seinen Körper dazwischen.“ Linksverteidiger Marcel Schäfer fasste den Europa-Abend des VfL zusammen: „Vorn zu wenig Effizienz und hinten zweimal gepennt.“

tik/rs/eh

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