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EM-Auftakt: Draxler und Schürrle heiß auf Ukraine

VfL Wolfsburg EM-Auftakt: Draxler und Schürrle heiß auf Ukraine

Evian. Das lange Warten hat ein Ende: Am Freitagabend ist mit der Auftaktpartie zwischen Frankreich und Rumänien die Fußball-Europameisterschaft gestartet. Auch die deutsche Nationalmannschaft um die beiden Wolfsburger Julian Draxler und André Schürrle steht vor ihrem ersten Einsatz. Und die beiden VfL-Profis brennen darauf.

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VfL-Stars sind heiß auf die Ukraine: Julian Draxler (l.) und André Schürrle freuen sich auf den EM-Auftakt am Sonntag.

Quelle: dpa

Am Sonntagabend (21 Uhr) trifft das Team von Bundestrainer Joachim Löw auf die Ukraine.

„Wir haben sehr gut gearbeitet und sind top vorbereitet“, sagte Schürrle am Freitag auf der DFB-Pressekonferenz. Vereinskollege Draxler kann das erste Gruppenspiel kaum erwarten: „Man fiebert dem Turnier natürlich lange entgegen. Unser Spiel kommt jetzt zum Glück auch ziemlich schnell.“ Dabei stand hinter der EM-Teilnahme Draxlers nach seinem Muskelbündelriss lange ein Fragezeichen. Aber die Zeit hat gereicht. „Ich habe Tag und Nacht an meiner Rückkehr gearbeitet“, sagte Wolfsburgs Nummer 10, die sich für die kommende Partie berechtigte Startelf-Chancen ausrechnen darf. Einen Konkurrenzkampf um die Position im zentral offensiven Mittelfeld mit Arsenal-Star Mesut Özil sieht der 21-Jährige nicht. „Ich bin begeistert von Mesuts technischen Fähigkeiten und bin stolz darauf, an seiner Seite spielen zu dürfen. Ich werde dort spielen, wo ich gebraucht werde“, hieß es von Draxler, der vermutlich wieder auf der linken Angriffsseite zum Einsatz kommen wird.

Das ist die Lieblingsposition von Vereinskollege Schürrle, der im ersten Spiel aber wohl erst mal wieder auf der Bank Platz nehmen muss. Löw brachte den Wolfsburger in der jüngeren Vergangenheit meist als Joker - auch in den letzten beiden Vorbereitungsspielen gegen die Slowakei und Ungarn. Für Schürrle aber kein Problem: „Egal, welche Rolle ich habe - ich werde bereit sein“, sagte der 25-Jährige.

Die Motivation bei beiden ist groß. Zusätzlichen Antrieb durch den Bundestrainer braucht es da eigentlich kaum noch. „Bei so einem großen Turnier muss der Trainer nicht mehr viel sagen. Wir haben von uns aus schon eine große Motivation“, sagte Draxler. Die erste Partie kann also kommen.

von Marcel Westermann

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