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Druck von oben: Draxler musste bei VW antreten

VfL Wolfsburg Druck von oben: Draxler musste bei VW antreten

Wolfsburg. Zwischen VfL-Manager Klaus Allofs, Trainer Dieter Hecking und Julian Draxler ist nach dem Ich-will-weg-Interview im Prinzip alles gesagt. Der Spieler muss bleiben – mindestens bis 2017. Für Francisco Javier Garcia Sanz, den Aufsichtsratsvorsitzenden des VfL, gab es aber noch Klärungsbedarf: Draxler wurde für Donnerstagnachmittag zum Gespräch ins VW-Werk bestellt.

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Klartext im VW-Werk: Francisco Garcia Sanz (l.) sprach gestern mit Julian Draxler.

Quelle: Imago 24877704 / 24874648

Erst anschließend trat der Ex-Schalker zusammen mit Allofs die Reise nach Malmö an.  Beim Testspiel konnte er wegen Patellasehnen-Problemen aber nicht auflaufen.

Das Sechs-Augen-Gespräch zwischen Garcia Sanz, Allofs und Draxler nutzte VW-Vorstand Garcia Sanz, um Wolfsburgs Nummer 10 auch noch einmal die Sicht des VfL-Eigners zu erklären: Es gibt keinen Wechsel in diesem Sommer! Von oberster Stelle machte er noch einmal deutlich, dass es bezüglich eines Transfers in diesem Sommer keinen Verhandlungsspielraum gibt. Das Gespräch verlief nach VfL-Angaben positiv und habe zur Klärung des Ärgers beigestragen.

Ein Draxler-Wechsel ist frühestens 2017 denkbar. Dann besitzt er eine Ausstiegsklausel in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro. Dass neben Arsenal jetzt auch der FC Everton Interesse an Draxler haben soll, spielt darum aktuell keine große Rolle.

Vor dem Abflug der Wolfsburger gestern in Richtung Schweden hat auch Hecking noch einmal Stellung bezogen – und bestätigt, dass Draxler ihm nach der EM in einem Telefonat seinen Wechselwunsch mitgeteilt habe. „Daraufhin habe ich ihm aber die Vorgehensweise des Vereins genannt. Es war gegenseitig klar, was auf ihn zukommt, wenn er den Wunsch öffentlich äußert“, sagte Hecking gegenüber SSNHD und fügte hinzu: „Alles andere ist besprochen.“

Ob nach den internen und öffentlichen Diskussionen der Wechsel-Zoff um Draxler nun wirklich beigelegt ist, wird sich ab heute im österreichischen Bad Waltersdorf zeigten, wo der VfL sein zweites Sommertrainingslager bezieht. Es wird nicht leicht, alle atmosphärischen Störungen schnell zu beseitigen – vor allem dasVerhältnis zwischen dem VfL und Draxler-Berater Roger Wittmann ist nach dem Zoff-Interview (von dem der VfL im Vorfeld nichts wusste) extrem angespannt. Und zu Wittmanns Kunden gehören auch Luiz Gustavo, Ricardo Rodriguez und Vieirinha, über deren Zukunft ebenfalls spekuliert wurde...

von Marcel Westermann

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