Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Drei Tore, drei Punkte, Platz drei!

Drei Tore, drei Punkte, Platz drei!

So muss Fußball sein! Drei Tore, ein über weite Strecken großartiger VfL - und eine tolle Stimmung gestern in der VW-Arena. Mit 3:0 (1:0) gewann Wolfsburgs Bundesligist gegen den bis dahin ungeschlagenen FSV Mainz 05, kletterte in der Tabelle auf Rang drei.

Voriger Artikel
Für den Doppelkopf gab‘s Video-Nachhilfe
Nächster Artikel
Schnelle Heilung: Perisic will in die Champions League

Am Ende dann doch noch ein rausgespieltes Tor: Junior Malanda (r.) hat aufgelegt, Daniel Caligiuri (v.) schiebt ein.

Naldo, Ivan Perisic und Daniel Caligiuri erzielten vor 26.300 größtenteils begeisterten Zuschauern die Tore.

Oft passt es zum Spiel, wenn die entscheidenden Tore nach Standardsituationen fallen - gestern nicht. Denn das Tempo und die Präzision, mit der die VfL-Offensive nach anfänglichem Abtasten das Spiel dominierte, waren herausragend. Immer wieder fanden der erneut ungemein aktive Kevin De Bruyne, der diesmal souveräne Luiz Gustavo und der sehr präsente Daniel Caligiuri Lücken in der Dreier-Abwehr der Mainzer, unterstützt von den offensiv fleißigen Außenverteidigern Marcel Schäfer und Vieirinha. Geschickt ließ sich der VfL dabei nach Ballverlusten etwas tiefer fallen als gewohnt, um dann nach Balleroberung mit viel Raum und viel Geschwindigkeit anzugreifen.

Die Chancen, die so entstanden, waren zahlreich und hochkarätig - da mutet es fast wie ein Witz an, dass es zwei Schäfer-Ecken waren, die die ersten beiden Tore einleiteten. Nicht unwichtig: Vor dem 2:0 hatten sich bereits drei (!) Mainzer zur Einwechslung bereit gemacht, der Treffer nahm den Gästen aber spürbar die Hoffnung, mit frischen Kräften die Partie noch zu drehen.

Der VfL Wolfsburg hat sich in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga festgesetzt. Die Niedersachsen gewannen am Sonntag ihr Heimspiel vor 26.238 Zuschauern gegen den FSV Mainz 05 mit 3:0.

Zur Bildergalerie

Weil auch die Mainzer ihre Momente hatten, immer wieder ihre Fähigkeit zum schnellen Umschaltspiel andeuteten, war‘s insgesamt eine Partie mit hohem Unterhaltungswert. „Der eine oder andere Spielzug hätte es verdient gehabt, dass da noch ein Tor fällt“, meinte VfL-Trainer Dieter Hecking, „dann wäre der Sieg noch beeindruckender gewesen.“ Den meisten, die da waren, hat‘s auch so gereicht.

apa

Voriger Artikel
Nächster Artikel