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Draxler steht unter Beobachtung

VfL Wolfsburg Draxler steht unter Beobachtung

Er will den VfL Wolfsburg verlassen, darf das aber weiterhin nicht: Julian Draxler steht nach seinem Ich-will-weg-Interview bei den Fans des Fußball-Bundesligisten vor dem Start in die neue Saison am Samstag (15.30 Uhr) beim FC Augsburg im Fokus. Viele VfL-Fans sind immer noch sauer auf den Weltmeister, der jetzt mehr denn je in der Pflicht steht.

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Steht bei den VfL-Fans unter Beobachtung: Julian Draxler (r., hier beim Pokalspiel in Frankfurt) muss nach seinem Ich-will-weg-Interview die Anhänger wieder für sich begeistern.

Quelle: Imago

Während ihm viele Anhänger seine Aussagen noch übel nehmen, ist die Sache innerhalb des Klubs (fast) abgehakt. Allerdings: VfL-intern wünscht man sich, dass der Star öffentlich Stellung bezieht. Auch viele Fans warten auf die öffentliche Einsicht. Aber Wolfsburgs Nummer 10 schweigt.

Auf dem Platz dagegen passt‘s bei ihm. „Ich kann nicht erkennen, dass er sich im Training hängen lässt. Wenn er mit dem Team auf dem Platz steht, dann ist er ein vollwertiges Mitglied der Mannschaft“, sagt VfL-Coach Dieter Hecking.

Im DFB-Pokal-Spiel beim FSV Frankfurt hatten einige VfL-Fans mit Gesängen gegen Draxler ihren Unmut kundgetan, die Routiniers Marcel Schäfer und Diego Benaglio suchten daraufhin den Dialog mit den Fans.

Draxlers eher durchwachsener Auftritt in Frankfurt hatte laut Hecking nichts mit Lustlosigkeit zu tun. „Einige wollten das so sehen, weil es gerade ins Bild passt. Aber da muss man in der Berichterstattung schon aufpassen“, sagte der Coach.

Für den Bundesliga-Auftakt ruft Hecking daher zur Vernunft auf: „Bei mir steht Julian nicht mehr im Fokus, bei den Fans kann ich es nicht ausschließen. Aber ich appelliere an alle: Julian ist ein Teil der Mannschaft - und das bitte ich zu berücksichtigen.“ Dass der deutsche Nationalspieler im Rampenlicht steht, ist für VfL-Manager Klaus Allofs wiederum normal. „Es ist gewollt, dass Julian unter besonderer Beobachtung steht, weil er ein besonderer Spieler ist“, sagt der 59-Jährige, für den das Thema vorbei ist.

Abgehakt ist‘s auch für Maxi Arnold. „Wir Spieler sind nicht dazu berechtigt, das zu bewerten. Ich glaube, wenn Julian Gas gibt und seine Leistung abruft, dann zeigt er automatisch, was für große Qualitäten in ihm stecken“, so der Mittelfeldmann. Innerhalb der Mannschaft seien Draxlers Aussagen kein Thema mehr. „Ich glaube, er kann ganz ruhig schlafen. Im Team musste er sich nicht erklären.“

mwe

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