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Draxler-Sperre kommt zum ungünstigen Zeitpunkt

VfL Wolfsburg Draxler-Sperre kommt zum ungünstigen Zeitpunkt

Das ging schnell: Nach seinem Platzverweis am Samstag in Mainz wurde Julian Draxler für zwei Spiele gesperrt. Das Sportgericht des DFB fällte das Urteil am Montag, der Neuzugang des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten muss zudem 10.000 Euro Geldstrafe zahlen. Der VfL hat die Strafe akzeptiert.

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Für zwei Spiele gesperrt: Julian Draxler wird dem VfL gegen Bremen und in Augsburg fehlen.

Quelle: dpa

Das Strafmaß war erwartet worden, Draxler fällt damit für das Heimspiel gegen Bremen und die Auswärtspartie in Augsburg aus. Für ihn ist der Zeitpunkt der Sperre extrem ungünstig. Denn nachdem Trainer Dieter Hecking ihn zweimal auf die Bank gesetzt hatte, war Draxler für die kommenden Partien fest für die Startelf eingeplant. „Wir hatten ihn rausgelassen“, so der Trainer, „weil er immer noch dabei war, nach dem Sehnenriss und der langen Pause in der vergangenen Saison seinen Rhythmus zu finden. Jetzt war er soweit, dass wir gesagt haben: Die Belastung auch in den Spielen kann wieder höher werden. Deswegen ist es jetzt schon ärgerlich, dass er zwei Spiele fehlt.“

Was die Rote Karte angeht, so bleibt der Trainer bei seiner Meinung - es war kein Platzverweis, weil Draxler bei seinem unabsichtlichen Tritt gegen Mainz‘ Gonzalo Jara den Gegner nicht sehen konnte. „Wenn das Regelwerk etwas anderes vorsieht“, so Hecking, „muss ich da vielleicht meine Kritik an dem Schiedsrichter zurücknehmen - aber hier prallt das Regelwerk dann eben auf die Fußballrealität. Wenn Sie 100 Fußballer fragen, werden 99 sagen: kein Rot. Und so sehe ich das auch.“

apa

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