Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Dost wieder bei Feyenoord im Gespräch, neue Angreifer schon im Visier

VfL Wolfsburg Dost wieder bei Feyenoord im Gespräch, neue Angreifer schon im Visier

Wolfsburg/Rotterdam. Beim VfL dreht sich das Stürmerkarussell: Herausfallen könnte Bas Dost. Laut dem niederländische Telegraaf hat erneut Feyenoord Rotterdam sein Interesse an dem 27-Jährigen bekundet. Schon vor zwei Jahren hatte der Dritte der abgelaufenen Eredevisie-Saison den Angreifer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten unbedingt holen wollen, ihn aber nicht finanzieren können.

Voriger Artikel
Jung: Bis zum Start bin ich noch nicht fit
Nächster Artikel
EM: Draxler spielt sich in die Startelf

Ein Wechsel, der auch beim VfL vorstellbar ist: Bas Dost (r.) steht vor dem Abschied aus Wolfsburg, sein Nachfolger könnte Nationalelfkollege Vincent Janssen vom AZ Alkmaar werden.

Quelle: imago sportfotodienst

VfL-Manager Klaus Allofs schaut sich derweil intensiv nach neuen Stürmer um. Gestern brachte der Kicker einen neuen Namen ins Spiel: Nemanja Nikolics von Legia Warschau soll ein Kandidat sein. Interessant: Der Ungar trifft heute (18 Uhr) in Gelsenkirchen bei der EM-Generalprobe auf Deutschland.

Wie Vincent Janssen und der deutsche Nationalspieler Mario Gomez (AC Florenz, derzeit verliehen an Besiktas Istanbul), von denen das VfL-Interesse schon länger bekannt ist, ist auch Nikolics amtierender Torschützenkönig. In der polnischen Ekstraklase erzielte der 28-Jährige 28 Treffer in 37 Spielen, bereitete zudem neun Tore vor. Die beeindruckende Quote soll aber auch bei Eintracht Frankfurt und Lazio Rom Begehrlichkeiten geweckt haben. Nikolics‘ Vertrag bei Legia läuft noch bis 2018, laut italienischen Medien sind die Römer bereit, fünf bis acht Millionen Euro zu zahlen.

Konkurrenz bekommt der VfL auch im Werben um Janssen, der auch bei den beiden englischen Champions-League-Startern Arsenal London und den Tottenham Hotspur hoch im Kurs steht Die Scouts beider Vereine haben den 21-Jährigen zuletzt mehrfach beobachtet.

Weiterhin auf der VfL-Liste stehen Dortmunds Adrian Ramos, der Italiener Manolo Gabbiadini vom SSC Neapel, der bereits im Winter ein Kandidat war und M‘Baye Niang (AC Mailand). Letzterer wurde zum Saisonendspurt intensiv von den Wolfsburger Scouts beobachtet (WAZ berichtete).

mäk

Embolo: Bundesliga ja, Wolfsburg nein

Tessin. Mit Bas Dost steht neben Leandro Putaro der zurzeit einzige VfL-Stürmerim Kader womöglich vor dem Abschied (siehe Text). Auf der Liste für seine Nachfolger taucht der Name Breel Embolo nicht mehr auf. Dabei verriet der 19-Jährige vom FC Basel im Trainingslager der Schweizer Nationalelf im Tessin zur Aargauer Zeitung, dass er seine Zukunft bei einem Bundesligisten sieht.

Lange waren die Wolfsburger heiß auf den hochtalentierten Angreifer, kurz vor Weihnachten verdichteten sich sogar die Gerüchte, dass sich VfL-Manager Klaus Allofs mit dem Juwel geeinigt habe. Doch die Baseler Verantwortlichen grätschten dazwischen, wollten erst die EM abwarten um den Preis für Embolo noch in die Höhe zu schrauben.

Dass es jetzt im Sommer zu einem Wechsel kommt, scheint beschlossen. Basels Sportdirektor Georg Heitz zu goal. com: „Es ist sehr wahrscheinlich, dass er im Sommer gehen wird.“

Embolo selbst will in die Bundesliga: „Sie könnte der richtige Schritt für mich sein.“ Außerdem verriet er, dass er schon eine „klare Idee“ habe wo es hingeht, „ich bin mir aber noch nicht 150 Prozent sicher“, so Embolo. Dass diese Idee Wolfsburg heißt, ist eher unwahrscheinlich. Als Favorit auf den Zuschlag gilt Aufsteiger RB Leipzig.

mäk

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell