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Dost gibt zu: Ich bin noch unsicher

VfL Wolfsburg - Trainingslager Talk Dost gibt zu: Ich bin noch unsicher

Bas Dost ist zurück bei der Mannschaft: Im Trainingslager des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg in Bad Ragaz kämpft der Holland-Knipser nach seiner Sprunggelenk-OP im Mai um den Anschluss. Trainer Dieter Hecking sieht ihn auf einem guten Weg - und hofft, dass er in dieser Woche wieder Teile des Mannschaftstrainings mitmachen kann. Im Interview spricht der 25-jährige Angreifer über seine Verletzung, das Interesse von Feyenoord Rotterdam und seinen Frust.

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Schuftet in Bad Ragaz fürs Comeback: Der so lange verletzte Bas Dost übt mit Gewichten.

Quelle: Boris Baschin

WAZ : Die wichtigste Frage vorweg: Wie geht es Ihnen?
Dost : Ich habe noch ein bisschen Schmerzen, aber nicht die, die ich vor der OP hatte. Ich bin fast wieder soweit, um wieder mit der Mannschaft trainieren zu können.

WAZ : Sie sind ein sehr emotionaler Mensch, wie sind Sie mit den Rückschlägen in der vergangenen Saison umgegangen?
Dost : Nachdem ich fast die komplette Hinrunde verletzt ausgefallen war, war ich gleich wieder gut drauf. Ich hatte das Gefühl, wichtig für die Mannschaft zu sein, dann passierte die nächste Geschichte. Aber jetzt bin ich ja fast wieder da. Ehrlich gesagt, nervt es mich, dass ich hier jetzt sitze und wieder über eine Verletzung reden muss. Ich möchte lieber darüber reden, dass ich gut drauf bin und mich freue, bald wieder mit der Mannschaft arbeiten zu dürfen.

WAZ : Wie groß ist das Vertrauen in den eigenen Körper?
Dost : Es wird größer und größer, aber ich bin bei einigen Bewegungen noch unsicher. Naldo hat mir erzählt, dass es ihm nach seiner Knieverletzung auch so ging. Aber der Arzt, der mich operiert hat, hat mir gesagt, dass das ganz normal ist.

WAZ : Der VfL sucht einen neuen Stürmer - wie gehen Sie damit um?
Dost : Für mich ist das nichts Neues, weil man es mir gesagt hat.

WAZ : Was bedeutet das für Sie, wenn ein neuer Stürmer käme?
Dost : Dann wird’s wieder schwerer. Wir haben Ivi Olic, Kevin Scheidhauer, mich und den möglichen neuen Angreifer. Fürs System mit nur einem Stürmer sind das ziemlich viele. Aber jetzt will ich erstmal wieder hundertprozentig zurück sein. Dann werden wir sehen, wie es weitergeht.

WAZ : Trotz Ihrer Verletzung wurden Sie mit anderen Klubs in Verbindung gebracht. Feyenoord Rotterdam hätte Sie gern.
Dost : Ja, das ist so. Sie sehen jetzt eine gute Chance, mich zu bekommen. Aber das heißt ja nicht, dass ich dahin gehe. Wenn man aus Wolfsburg zurück nach Holland wechselt, wäre das ein Rückschritt.

WAZ : Wollen Sie den trotzdem machen?
Dost : Momentan interessiert mich das nicht, ich will einfach fit werden, dann werden wir sehen, wie das weitergeht. Ich spüre hier das Vertrauen und den Respekt der Verantwortlichen.

eh

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