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Dost-Plan: EM-Frust schnell vergessen

VfL Wolfsburg Dost-Plan: EM-Frust schnell vergessen

Der Dienstagabend war für Bas Dost einer der bittersten seiner Fußball-Karriere. Nach dem 2:3 gegen Tschechien stand fest, dass die Holländer bei der EM 2016 in Frankreich nicht dabei sind.

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Zuletzt in Gladbach Einwechselspieler: Gegen Hoffenheim will Bas Dost (r.) wieder von Anfang an stürmen.

Doch die Gelegenheit, den Frust abzuschütteln, kommt für den Stürmer des Wolfsburger Bundesligisten schnell - am Samstag (15.30 Uhr) steht das wichtige Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim an.

Am Mittwoch gegen 14.30 Uhr traf Dost auf dem VfL-Gelände ein. Auf der vierstündigen Autofahrt von Holland nach Wolfsburg hatte der 26-Jährige Zeit, um nachzudenken. „Ich hasse es, dass wir nicht dabei sind“, sagt er über die verpasste EM-Quali. „Für mich ist das auch unglaublich. Das geht überhaupt nicht, das wird auch nicht akzeptiert. Viele rufen mich an und fragen, wie das möglich ist. Aber ich habe natürlich auch nicht die Lösung.“ Sätze, aus denen Frust und Fassungslosigkeit sprechen.

Doch Dost kann am wenigsten dafür, dass die einst so stolze Fußball-Nation Holland die EM verpasst. Nur zweimal kam der Wolfsburger in der Quali als Einwechselspieler zum Einsatz. Abgehakt. „Das ist das Leben, es muss weitergehen. Mein Fokus liegt jetzt wieder auf dem VfL“, erklärt der lange Stürmer, der zuletzt auch in Wolfsburg auf der Bank saß. Beim 0:2 in Gladbach vor der Länderspielpause hatte überraschend André Schürrle den Vorzug als Mittelstürmer bekommen.

Doch der Plan ging nicht auf, es gab wieder eine Niederlage und das Abrutschen auf Platz neun in der Tabelle. Und jetzt kommt Hoffenheim. „Das Spiel ist nicht wichtiger als andere Spiele. Aber es wird Zeit, dass wir mal wieder gewinnen“, fordert Dost. Den letzten Sieg gab’s im Heimspiel gegen Hertha vor knapp vier Wochen (2:0). „Zu Hause sind wir richtig stark“, weiß der Holländer, „und wenn wir jetzt gegen Hoffenheim und in der nächsten Woche in der Champions League gegen Eindhoven gewinnen, sieht die Welt wieder ganz anders aus.“

tik

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