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Dost: Erst Tor, dann Kapseleinriss

VfL Wolfsburg Dost: Erst Tor, dann Kapseleinriss

Tor im vorletzten Heimspiel gegen Mainz gemacht, Tor im Pokal-Viertelfinale bei 1899 Hoffenheim und am Samstag beim 3:1 gegen Leverkusen erneut getroffen: Es wäre ein richtig gelungener Abend für Bas Dost gewesen - wenn er nicht kurz nach der Pause verletzt hätte ausgewechselt werden müssen.

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Jubel und Schmerz: Bas Dost machte gegen Bayer das erste Tor – und musste später raus.

Zugezogen hatte sich der VfL-Stürmer die Knöchel-Verletzung fünf Minuten vor der Pause, als er nach einem Luft-Zweikampf unglücklich mit seinem linken Fuß aufgekommen war. Dost biss sich zwar durch, aber fünf Minuten nach Wiederanpfiff war Schluss. Gestern wurde der 24-Jährige eingehend untersucht. Ergebnis: Kapseleinriss, ein paar Tage Pause. „Aber am Sonntag in Hoffenheim ist er wieder dabei“, glaubt Trainer Dieter Hecking.

Dost hatte zunächst Schlimmes befürchtet. „Ich dachte, dass es wieder so eine Verletzung ist wie in der Hinrunde.“ Da hatte sich Dost im letzten Testspiel gegen Marseille ebenfalls am Knöchel verletzt. Am Ende war es ein Syndesmoseriss, der ihn fast die komplette Hinrunde gekostet hat. Dost: „Aber die Ärzte haben mir gleich gesagt: Es ist nichts Schlimmes.“

Gut so, denn Dost ist gerade in Fahrt. „Ich spiele ja nicht in Deutschland, weil es hier so schön ist. Ich bin hier, um Tore zu machen, um Erfolg mit der Mannschaft zu haben“, sagte Dost. „Ich bin sehr glücklich, dass ich zuletzt in fast jedem Spiel getroffen habe.“

Bundesliga: Der VfL Wolfsburg besiegte im Samstagabend-Spiel Bayer Leverkusen mit 3:1.

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Dieter Hecking ist‘s auch. Der Trainer lobte: „Bas arbeitet mittlerweile für die Mannschaft, bringt sich gut ein und belohnt sich dann, wenn er wieder mal am richtigen Ort steht.“ Dass Dost erneut den Vorzug vor Ivica Olic erhielt, sei eine „enge Entscheidung“ gewesen. Hecking weiter: „Ich war froh, dass Ivi auch gleich da war. Und gute Mannschaften brauchen eben mehr als einen guten Stürmer.“

eh/apa

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