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Dost-Ersatz: Allofs will eine große Lösung

VfL Wolfsburg Dost-Ersatz: Allofs will eine große Lösung

Der VfL auf Stürmersuche: Nach der Schock-Verletzung von Bas Dost (Mittelfußbruch, sechs bis acht Wochen Pause) wird Klaus Allofs in der Winterpause doch mehr Millionen in die Hand nehmen müssen, als er eigentlich wollte.

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Cooler Manager: Klaus Allofs (l.), hier mit Trainer Dieter Hecking, ist nach der Schock-Verletzung von Bas Dost auf der Suche nach Ersatz. Mame Diouf sei aktuell kein Thema, Breel Embolo schon eher.

Quelle: Photowerk (he)

Der Manager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten arbeitet jetzt eine Liste ab, die bereits länger in seiner Schublade lag.

Darauf finden sich Namen von Spielern, die Allofs und Trainer Dieter Hecking gut finden und „die für uns in der Zukunft mal eine Rolle spielen könnten“, erklärt der Manager. Nach dem Dost-Ausfall kommt die Liste nun schneller zum Einsatz als gedacht. Die Kandidaten müssen einige Kriterien erfüllen: Sie müssen dem VfL sofort ohne Anlaufzeit weiterhelfen, sie müssen in der Champions League spielberechtigt sein, und sie müssen eine Perspektive über die Rückrunde hinaus haben. „Wir werden keinen holen, der uns drei Monate hilft und danach haben wir das nächste Problem“, sagt Allofs.

Doch in der Winterpause ist der Markt an Stürmern, die alle Kriterien erfüllen, nicht groß. Oder sie werden schnell sehr teuer. Eigentlich war kein Millionen-Transfer in diesem Winter angedacht. Aber die Situation hat sich verändert. Allofs erklärt: „Wir müssen nicht den nächstbesten Spieler holen. Wenn wir etwas machen, wäre das wieder ein Vorgriff für den Sommer.“ Diese Formulierung wählte der Manager auch, als er im Januar 2014 Kevin De Bruyne für 22 Millionen Euro und ein Jahr später André Schürrle für 32 Millionen nach Wolfsburg holte. Es könnte wieder eine große Lösung geben.

Breel Embolo (FC Basel) wäre so eine. Allofs hatte einen Wechsel des Schweizers zum VfL in diesem Winter vor kurzem ausgeschlossen. Nun sagt der Manager: „Es sind veränderte Bedingungen. In diesem Moment muss man die Lage neu bewerten und sagen, was machbar ist und was nicht.“ Auch Mame Diouf (Stoke City) passt in diese Kategorie. Der 28-Jährige war dem VfL bereits angeboten worden (WAZ berichtete). Allofs: „Wir haben uns im Vorjahr mit ihm beschäftigt, weil er ablösefrei war. Aktuell kommt er für uns nicht in Frage.“

tik

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