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Dost: Die Kanone wartet in Köln

VfL Wolfsburg Dost: Die Kanone wartet in Köln

Die Kanone wartet auf ihn: Im letzten Bundesliga-Spiel der Saison beim 1. FC Köln am Samstag (15.30 Uhr) muss VfL-Stürmer Bas Dost dreimal treffen, um doch noch Torschützenkönig zu werden. Für den Fall der Fälle ist vorgesorgt: Ein Exemplar der Trophäe ist auf jeden Fall im Stadion.

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Die Chancen waren da: Doch im vergangenen Spiel gegen Dortmund gelang Bas Dost (l.) kein Treffer.

Quelle: Roland Hermstein

„Was bekommt man denn eigentlich in Deutschland?“, fragt Dost, als er mit dem Thema konfrontiert wird. In seiner Heimat Holland hatte er für seine 32 Buden in der Saison 2011/12 im Trikot des SC Heerenveen einen Pokal bekommen. „Der ist richtig geil“, schwärmt der Angreifer. Doch in der Bundesliga gibt es eine echte Kanone aus Gusseisen, über 30 Zentimeter lang und 3,2 Kilogramm schwer. Seit 1968 wird sie vom Fachmagazin Kicker vergeben.

Klappt es noch mit der Kanone? „Ich will alles versuchen. Es kann passieren, aber dann muss alles gelingen“, weiß Dost. „Du schießt nicht einfach so drei Tore in einem Spiel.“ Beim 2:1 gegen Dortmund zuletzt hätte der Holländer den Rückstand auf den führenden, aber verletzten Frankfurter Alex Meier (19 Treffer) verkürzen können. Aber er ließ zwei dicke Chancen aus. „Das nervt mich ein bisschen“, sagt Dost. „16 Tore sind in Ordnung. Aber ich will unbedingt noch treffen.“

Für den Fall der Fälle ist vorgesorgt: Vier Exemplare der Torjägerkanone sind am Samstag unterwegs. Eins in Frankfurt für Meier, eins in München für Robert Lewandowski (16), eins in Dortmund für Pierre-Emerick Aubameyang (15) und eins für Dost. „Ich mag den Druck, so war‘s damals auch in Holland“, erklärt der Wolfsburger, der im Rheinland bereits einmal vierfach getroffen hat - beim 5:4 in Leverkusen, ganz in der Nähe von Köln. Wenn das kein gutes Omen ist...

tik

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