Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Diouf soll Olic Konkurrenz machen

VfL Wolfsburg Diouf soll Olic Konkurrenz machen

Bei der Vertragsverlängerung mit Ivica Olic fehlt nur noch der Vollzug. Und der VfL hat bereits einen neuen Stürmer für die kommende Saison an der Angel. Der Hannoveraner Mame Diouf soll kommen. Was das für die Zukunft von Bas Dost heißt, ist offen.

Voriger Artikel
Hier zeigt Kevin sein neues Haus
Nächster Artikel
Hamburgs Angst soll heute dem VfL helfen

Ivica Olic (l.) und Mame Diouf (r.).

Aber der Reihe nach. Olic wollte seinen neuen VfL-Vertrag bis zum HSV-Spiel heute unterschrieben haben. „Ich glaube nicht, dass wir es bis dahin zu Papier bringen werden“, sagt Manager Klaus Allofs, der aber klarmacht, dass der Verbleib des Kroaten beschlossene Sache ist: „Im Kopf haben wir das schon vollzogen.“

Ganz soweit ist der VfL bei Diouf noch nicht. Aber nach einem Treffen in der Hannoveraner Wohnung des Senegalesen mit Allofs und Trainer Dieter Hecking sei man zuversichtlich, dass mehr daraus werden kann. „Er ist ein Stürmer, der sehr gefährlich und im Sommer ablösefrei ist. Er kann sich vorstellen, in Deutschland zu bleiben“, so Allofs.

Seinen auslaufenden Vertrag bei 96 wollte Diouf nicht verlängern. Kommt er nun zum VfL, ist es ein Transfer im zweiten Anlauf. Im vergangenen Sommer hatten die Wolfsburger bereits gebaggert. Doch da ließ der Stürmer eine Verhandlung einfach platzen. Allofs und Hecking reagierten nicht gerade begeistert auf die Versetzung. „Natürlich haben wir jetzt auch über diese Missverständnisse gesprochen. Ich halte das nicht für etwas Gravierendes“, so Allofs. Dass Diouf als zu verletzungsanfällig gilt, scheint den VfL nicht zu beunruhigen. Da Hecking den Hannoveraner Mannschaftsarzt aus gemeinsamen 96-Zeiten gut kennt, sollte dieses Risiko auch eingeschätzt werden können.

Olic bleibt, ein neuer Stürmer kommt - was wird aus Dost? „Wir waren mit ihm und Ivi zufrieden, aber wir beschränken uns nicht auf zwei Stürmer“, so Allofs. „Dass wir noch einen holen, heißt jedoch nicht, dass ein anderer gehen muss.“ Außer der Holländer möchte es. So zumindest hatte er es zuletzt angedeutet.

rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel