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Dieter Hecking will Real weglachen

Champions League Dieter Hecking will Real weglachen

Das Kribbeln ist da, die Vorfreude steigt - und als der VfL Wolfsburg am Montag die Reise nach Madrid antrat, hatte er vor allem eine ganze Menge guter Laune dabei. Nervosität vor dem größten Auswärtsspiel in der Wolfsburger Fußball-Geschichte am Dienstag (20.45 Uhr) bei Real? Nur so viel wie nötig.

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Mit Spaß dabei: VfL-Trainer Dieter Hecking gab sich am Montag extrem locker - am Dienstag will er Real Madrid aus der Champions League werfen.

„Beim Mittagessen wurde viel gelacht“, verriet Trainer Dieter Hecking. Das passt zu seinem Plan fürs Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League: Hecking will Real weglachen!

Wie soll das gehen? Hecking erklärt: „Wir wissen zwar, dass wir hier etwas Historisches schaffen können. Aber dafür brauchst du eine gewisse Lockerheit. Und die haben wir.“ Und auch wenn nach dem großartigen 2:0-Erfolg im Hinspiel der VfL am Dienstag auch etwas zu verlieren hat, gab sich der Trainer betont locker: „Das hier fühlt sich noch genauso an wie Manchester oder Moskau, wo wir in dieser Champions-League-Saison gespielt haben. Es ist noch nichts Besonderes. So ein bisschen sind wir es ja schon gewohnt, was einen in der Champions League erwartet...“

Gleichzeitig sind seine Stars fokussiert: „Das wird meine größte Abwehrschlacht“, sagt VfL-Abwehrchef Naldo. Aber: Man dürfe sich von Ronaldo und Co. nicht die ganze Zeit hinten reindrängen lassen, sonst wird’s schwer mit dem Wunder vom Halbfinale. Mit Lockerheit und kühlen Köpfen aber soll es gelingen: „Schauspieler können ohne Lampenfieber keine gute Leistungen auf die Bühne bringen - ähnlich ist es bei uns. Wir haben eine positive Aufgeregtheit“, beschreibt es Manager Klaus Allofs. „Wenn wir unser gesamtes Potenzial abrufen, wird es interessant.“ Dass Real-Profi Daniel Carvajal sich im Vorfeld im Ton vergriff und von „Krieg“ sprach, lässt die Wolfsburger ebenfalls kalt. Hecking: „Vielleicht wollen sie uns einschüchtern. Ich werte das aber eher als Respekt gegenüber uns.“

Nun liege es an seinem Team, diesen Respekt noch größer werden zu lassen - um auch am Dienstagabend um 20 vor elf der lachende Sieger zu sein. „Wir wollen, dass unsere Geschichte in der Champions League weitergeht, daher hoffen wir, dass wir den Favoriten zum Scheitern bringen“, betont der Wolfsburger Trainer grinsend. Es wäre eine schöne Pointe in einer international ohnehin schon außergewöhnlichen VfL-Saison.

eh

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