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Dieter Hecking erhöht Druck auf André Schürrle

VfL Wolfsburg Dieter Hecking erhöht Druck auf André Schürrle

Dieter Hecking hat mit deutlichen Worten den Druck auf André Schürrle erhöht. „Die Geduld ist nicht unendlich bei mir“, sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg am Donnerstag über den Weltmeister in seinem Kader, der zuletzt beim 0:2 in Eindhoven eine schwache Leistung gezeigt hatte.

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Klare Ansage vom Trainer: André Schürrle ist immer noch nicht die erhoffte VfL-Verstärkung.

Quelle: Photowerk (bb)

Zuletzt hatte Hecking dem Offensivmann zwei Startelf-Chancen gegeben, während Julian Draxler auf der Bank saß. Entscheidungen, bei denen „die Mannschaft über allem steht“, wie der Trainer am Donnerstag betonte. Er weiß aber auch, dass der eine oder andere seiner Spieler es nicht versteht, warum Schürrle und nicht er spielt. Der Trainer nannte Vieirinha und Draxler als Beispiele. „Die beiden denken vielleicht, dass sie das hätten auch spielen können. Das ist das ganz normale egoistische Fußballerdenken, das jeder auch haben darf“, so der Trainer, der Schürrle am Samstag bei dessen Ex-Klub Mainz wohl auf die Bank setzen wird.

Allerdings: Nicht nur Schürrles Form macht Sorgen, auch einige Leistungsträger der vergangenen Saison spielen nicht auf gewohnt konstant hohem Niveau. Hecking: „Das ist vielleicht auch der Fluch der guten Tat der letzten Saison, in der sehr viele Spieler auf absolutem Top-Niveau unterwegs waren und vielleicht persönlich noch nie so eine gute Saison gespielt haben.“

Manager Klaus Allofs bat derweil am Donnerstag in Sachen Schürrle (mal wieder) um Geduld - und verwies erneut darauf, dass der 32-Millionen-Euro-Einkauf eine schwere Zeit bei seinem Ex-Klub Chelsea hatte, weil er da nicht regelmäßig zum Einsatz gekommen war. Allofs: „Wir sind fest davon überzeugt, dass seine Leistungen konstanter und effektiver werden, als es eben der Fall ist.“ Aber: „Seine Form“ sei nach zehn Monaten in Wolfsburg „nicht so, wie wir es erhofft haben...“

eh/apa

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