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Dieter Hecking: „Platz drei ist nicht mehr realistisch“

VfL Wolfsburg Dieter Hecking: „Platz drei ist nicht mehr realistisch“

Maue Leistung, keine Punkte - im Rennen um die internationalen Plätze der Fußball-Bundesliga hat der VfL Wolfsburg am Samstag beim 0:1 in Hoffenheim einen schweren Rückschlag hinnehmen müssen. Aber noch lässt die Tabelle Raum für Hoffnung...

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Rückschlag in der Bundesliga: Nach dem 0:1 am Samstag bei 1899 Hoffenheim ist Platz drei für den VfL weit weg.

Quelle: Imago

„Platz drei ist bei acht Punkten Rückstand womöglich nicht mehr realistisch, wenn sich Hertha keine großen Böcke mehr erlaubt“, so VfL-Trainer Dieter Hecking am Montag. Aber: „Platz vier ist noch drin, auch wenn Gladbach gut drauf ist, wie man trotz ihrer Niederlage hier in Wolfsburg auch schon gesehen hat.“

Um weiter daran denken zu dürfen, braucht der VfL einen Heimsieg am Samstag gegen Darmstadt - und eine Steigerung gegenüber dem Hoffenheim-Spiel, in dem die Wolfsburger dem Gastgeber vor allem körperlich zu oft unterlegen waren. „Das“, so Hecking, „ist manchmal auch eine Frage der mentalen Frische. Die hat diesmal gefehlt, nachdem die Mannschaft zuletzt in den englischen Wochen auch vom Kopf her stark gefordert war.“

Dass es auch an fehlender Kraft gelegen haben könnte, will Hecking nach wie vor nicht gelten lassen. „Das war nicht das Problem, auch die Laufleistung von gut 120 Kilometern zeigt, dass die Kraft gereicht hat.“ Den Spagath zwischen Champions-League-Auftritten und Bundesliga-Alltag hinzubekommen, sei eher eine Kopfsache.

Und da, so Hecking, „wird uns auch das Champions-League-Viertefinale wieder voll fordern, egal wie der Gegner heißt.“ Denn: „Wenn du Bayern, Paris, Barca oder Real bekommst, sind die Chancen nicht so groß - aber gegen solche Gegner wird sich jeder präsentieren wollen und alles abrufen. Außerdem willst du als Spieler in solchen Spielen ja auch keine Packung bekommen.“ Bekäme der VfL bei der Auslosung am kommenden Freitag aber „einen Gegner, gegen den du dir sogar Chancen ausrechnest, dann erwarten wir ja erst recht, dass alle 110 oder 120 Prozent geben.“

Beim Blick auf die bisherigen Liga-Spiele nach Königsklassen-Auftritten ist Wolfsburgs Bilanz in dieser Saison durchwachsen: Am Samstag gab‘s die erste Liga-Niederlage nach einem CL-Sieg. Insgesamt gab‘s nur in zwei von acht Fällen VfL-Erfolge in den Liga-Spielen, die auf einen Champions-League-Spieltag folgten - von den letzten fünf Spielen wurde keines gewonnen. Und mindestens zweimal muss der VfL den Spagat zwischen Europa und Bundesliga noch hinbekommen.

apa

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