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Dieter Hecking: „Ich setze brutal auf André“

VfL Wolfsburg Dieter Hecking: „Ich setze brutal auf André“

Sorgenkind? Fehleinkauf? Vielleicht kriegt André Schürrle die Kurve doch noch. Für den VfL ist er zumindest in den vergangenen Partien ein wichtiger Faktor geworden, traf beim 1:1 des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gegen Mainz 05 mit sehenswertem Lupfer und erzielte jetzt fünf der letzten acht Treffer für den in der Liga schwächelnden Vizemeister.

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Schönes Tor: Mit einem überlegten Lupfer überwindet André Schürrle Mainz-Torwart Loris Karius zur VfL-Führung.

Quelle: Photowerk (bb)

Dass er drei dieser fünf Treffer in Hannover erzielte, relativiert die Quote zwar, aber einmal mehr war am Samstag zu sehen: Schürrle ist meist dann gut, wenn er Platz hat. Wenn er seine Geschwindigkeit auf den Platz bringt. Mit einem Traum-Heber in bester Aubameyang-Manier versenkte er die Kugel im Tor. Ein Treffer, der zeigte, wie breit seine Brust momentan ist. „Wenn mein Selbstvertrauen immer weiter steigt, schieße ich auch meine Tore. Wenn du down bist und dich nicht gut fühlst, chippst du den Ball nicht einfach so über den Torhüter“, erklärte Schürrle. Sein Trainer war zufrieden: „André hat ein sehr gutes Spiel gemacht, viel unterwegs, viele Balleroberungen. Am Dienstag in Madrid brauchen wir ihn genauso lauffreudig. Ich setze brutal auf ihn, weil er jetzt die Kurve gekriegt hat.“

Fürs Team galt das zumindest am Samstag nicht ganz. Schürrle: „Es war ein sehr, sehr ordentliches Spiel von uns. Es kann uns keiner vorwerfen, dass wir mit den Gedanken schon bei Real waren. Aber nach der Führung haben wir uns nicht clever genug angestellt.“ Denn: „Da denken wir, dass wir alle nach vorn rennen können und kassieren den Konter. Das darf uns in unserer Situation, in diesen schweren Wochen, nicht passieren.“

Am Ende gab’s erneut keinen Sieg, der VfL wird wohl im nächsten Jahr keine Europa-Abende in der VW-Arena haben. „Wir müssen uns von dem Gedanken lösen, über irgendwelche Platzierungen zu reden. Wir müssen unsere Topleistung bringen, fertig“, so Schürrle. Wenn die Saison eines gezeigt habe, dann, dass keiner hinter Bayern und Dortmund konstant gepunktet habe: „Wenn wir das in den letzten Spielen schaffen, vielleicht können wir dann noch klettern.“

eh/apa

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