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Dieses Trauma will Naldo verarbeiten

VfL Wolfsburg Dieses Trauma will Naldo verarbeiten

Der 20. Mai 2009 - ein Tag, den Naldo so schnell nicht vergessen wird. Mit seinem Ex-Klub Werder Bremen steht der VfL-Abwehrchef im UEFA-Cup-Finale (Vorgänger-Wettbewerb der Europa League) in Istanbul und erlebt eine Nacht voller Tränen. Der Brasilianer verliert das Finale in der Verlängerung gegen Schachtar Donezk mit 1:2. Ein Trauma, das der 32-Jährige noch nicht verarbeitet hat.

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Erst der Hammer, dann die Enttäuschung: Mit Werder verlor Torschütze Naldo (l.) 2009 das UEFA-Cup-Finale gegen Donezk, ganz verarbeitet hat er das Trauma immer noch nicht.

Quelle: imago sportfotodienst

„Für mich ist es nicht lange her“, sagt Naldo, der mit einem Knaller-Freistoß für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt hatte. Naldo weiter: „Jeder Spieler träumt davon, ein Finale zu erreichen. Alle dachten, dass es zum Elferschießen kommt.“ Aber dazu kam es nicht. Jetzt wagt der VfL-Innenverteidiger einen neuen Angriff auf den Titel.

Morgen geht‘s mit dem VfL in der Europa League zum FC Everton. „Ich will Gas geben, um so ein Finale noch einmal zu erreichen“, so der Brasilianer kämpferisch. Er fügt hinzu: „Wenn wir was in der Europa League erreichen wollen, sollten wir in der Lage sein, eine gute Mannschaft wie Everton zu schlagen. Viele kennen uns noch nicht. Aber jetzt können wir zeigen, dass wir eine gute Mannschaft sind.“

Für Naldo, der mit Werder schon in der Champions League gespielt hat, ist die Rückkehr nach Europa eine zusätzliche Motivation: „Jetzt geht es wieder los. Wir haben gleich einen Top-Gegner - besser geht es nicht“, freut sich der Abwehrmann auf die Partie. Aber er warnt auch vor dem Premier-League-Klub, der in Liverpool beheimatet ist.

Naldo hat sich bei seinen Kumpels Fernandinho (Manchester City) und Willian (FC Chelsea) kundig gemacht: „Beide haben mir gesagt: Da zu spielen, ist richtig schwierig. Aber wir wollen zeigen, dass wir in der Lage sind, Europa League zu spielen.“

eh

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