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Diego in Spanien: Befreiungsschlag mit einem Traumtor

VfL Wolfsburg Diego in Spanien: Befreiungsschlag mit einem Traumtor

Er gewann 2012 mit Atletico Madrid die Europa League – und am Dienstagabend hat Diego die Hoffnungen der Spanier auf einen noch größeren Wurf genährt. Im Viertelfinal-Hinspiel traf der Ex-Wolfsburger beim 1:1 in Barcelona und wischte damit ganz nebenbei auch viele Probleme beiseite.

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Diego: Der ehemalige VfL-Spielmacher stand in Spanien stark in der Kritik.

Es war ein Traumtor und ungeheuer wichtig! Mit dem 1:1 gegen Barca kann Atletico vom Halbfinale der Champions League träumen – dank Diego! „Es war ein großartiges Tor und so wichtig“, schwärmte auch Diego selbst. „Dieses Tor gibt mir Selbstvertrauen für die Zukunft, denn hinter mir liegt eine schwierige Zeit.“

Was der Spielmacher meint: Seit seinem Blitzwechsel am letzten Transfertag der Winterpause aus Wolfsburg musste Diego bei Atletico mit viel Kritik und ohne Stammplatz leben. Zunächst gehörte der Brasilianer zwar zur Startelf, doch mit ihm gewann das in dieser Saison erfolgsverwöhnte Team nicht mehr. Das Aus im spanischen Pokal gegen den Stadtrivalen Real war der Tiefpunkt. Diego bekam die Schelte in Form von bösen Schlagzeilen („Das Diego-Dilemma“) und der Verbannung auf die Bank ab. Der Hauptvorwurf der Spanier richtete sich gegen seine Spielweise: Es hieß, Diego halte den Ball zu lange.

Nun aber der Befreiungsschlag. Zwar stand der Ex-VfLer auch gegen Barcelona nicht in der Startelf, rettete Atletico kurz nach seiner Einwechslung für den verletzten Star des Teams, Diego Costa, aber die Chance auf das Halbfinale. „Es ist gut zu spielen und sich wichtig zu fühlen“, sagt Diego und glaubt ans Weiterkommen: „Es ist alles offen...“

rs

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