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Diego-Zukunft bleibt weiter offen

VfL Wolfsburg Diego-Zukunft bleibt weiter offen

Eigentlich war‘s ja nett gemeint. „Ich bin jemand, der ungern gute Spieler gehen lässt. Die Mannschaft ist mit Diego eindeutig stärker“, lobte VW-Boss Martin Winterkorn nach dem 2:1 des VfL am Samstag gegen Dortmund (WAZ berichtete) - und trat damit ungewollt eine Diskussion über den Spielmacher des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten los.

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Vertrag läuft aus: VfL-Spielmacher Diego.

Quelle: Imago 14260040

„VW-Boss widerspricht Allofs!“ war gestern in entsprechenden Meldungen zu lesen, „Wende im Fall Diego“ oder „VW-Boss will mit Diego verlängern“. Der Vertrag des zurzeit verletzten Brasilianers läuft am Saisonende aus. Ob er verlängert wird, sei offen - so hatte es VfL-Manager Klaus Allofs zuletzt immer wieder erklärt, so wiederholte er es auch gestern auf WAZ-Nachfrage.

Ein Widerspruch zu Winterkorn? Nein. Allofs: „Wir sind in ständigen Gesprächen mit VW, vor allem mit unserem Aufsichtsratsvorsitzenden Gracia Sanz. Auch mit Martin Winterkorn tausche ich mich regelmäßig aus. Und das, was wir diskutieren, läuft einvernehmlich.“

Außerdem, so der Manager und Sport-Geschäftsführer, habe er „die komplette Unterstützung von VW“, wenn es darum gehe, „dass diese sportlichen Themen so entschieden werden, wie sie entschieden werden müssen.“ Mit anderen Worten: Über Diegos Zukunft entscheidet in erster Linie die Geschäftsführung - und die sportliche Planung fällt in Allofs‘ Aufgabenbereich.

Wann über eine Verlängerung oder Nicht-Verlängerung des Top-Verdieners (angeblich rund 8 Millionen Euro im Jahr) entschieden wird, sei ebenfalls offen. „Warum sollten wir uns da unter Druck setzen“, so Allofs. „Man hat in der Vergangenheit des VfL vielleicht das eine oder andere Mal Entscheidungen dieser Art unter Druck getroffen, einige dieser Entscheidungen waren gut, andere waren schlecht...“

apa

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