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Die stärkste Leistung zeigten die VfL-Fans

VfL Wolfsburg Die stärkste Leistung zeigten die VfL-Fans

Mit einer riesigen Nordkurven-Choreographie vor dem Spiel stimmten die VfL-Fans sich und die Mannschaft auf das Derby gegen Eintracht Braunschweig (0:2) ein. Es begann verheißungsvoll, doch aufgrund des Spielverlaufs wurde es aus VfL-Sicht immer leiser.

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Das hatte Gesicht: Über die Nordkurve hinweg bauten die VfL-Fans eine Choreo und neckten die Eintracht-Anhänger.

Quelle: Photowerk (bb)

Die Nordkurve in grün-weiß, mit dem alten VfL-Logo und einem Fan, der einem Wolf ins Ohr flüstert: „Bringt Stolz über Verein und Stadt. Zeigt, dass ihr es verstanden habt.“ Und dazu wurde ein Rap-Song von „Riot 45“, einer Band aus der VfL-Ultra-Szene mit dem Titel „Liebeslied“ abgespielt. Klarer Vorteil Nordkurve!

Mit Anpfiff lieferten sich die Fans in beiden Kurven einen lautstarken Schlagabtausch. Die VfL-Anhänger hatten zunächst die Nase vorn. „Kompliment an die Fans! Das war eine Superstimmung“, war Rechtsverteidiger Christian Träsch begeistert.

Mit dem Tor des Aufsteigers übernahmen dann allerdings die 7000 mitgereisten Blau-Gelben die Initiative. Während das 0:1 gegen den Letzten für die VfL-Anhänger ein spürbarer Schock war, spürten die Gäste-Fans, dass nach sieben sieglosen Duellen ausgerechnet beim Nachbarn was gehen könnte - und sangen ironisch „Gegen Braunschweig kann man mal verlieren!“ oder „Und das soll euer Derby sein?!“

Nach der Entscheidung kurz vor Schluss durch Eintracht-Joker Domi Kumbela gab‘s für den Braunschweiger Anhang kein Halten mehr, während viele Wolfsburger schon vor Spielende die Arena verließen. Da war auch klar, dass der eingangs in der Nordkurve aufgehängte Spruchband „Wir ‚begrüßen‘ die Fußballvorstadt der Region zum Schnupperkurs Bundesliga“ ein Eigentor war. Eintracht-Profi Norman Theuerkauf: „Ich fand das sehr lustig, das war ein zusätzlicher Ansporn.“

Die Eintracht-Spieler waren ohnehin voll des Lobes für die mitgereisten Fans. „Das war wie ein Heimspiel, ich habe nur unsere Fans gehört“, so Linksfuß Timo Perthel. Braunschweigs Fan-Sprecher Robin Koppelmann: „Auf den Rängen war das Spiel eine klare Sache, das werden auch die Wolfsburger anerkennen müssen.“

hot/tik/rs

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