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Die schwierige Stürmersuche

VfL Wolfsburg Die schwierige Stürmersuche

Timm Klose verkaufen, die 11,5 Millionen Euro Transfereinnahmen aufs Budget für einen neuen Stürmer draufpacken - fertig ist der Winter-Einkaufsplan des VfL. Klingt einfach, ist es aber nicht.

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Schwierige Stürmersuche: Auch Alexandre Lacazette von Olympique Lyon steht auf der VfL-Liste.

Quelle: Imago

Denn die Suche nach einem neuen Stürmer, die beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten nach der Verletzung von Bas Dost begonnen hat, ist verdammt kompliziert...

Beispiel: Alexandre Lacazette. Den Top-Mittelstürmer von Olympique Lyon hatte der VfL bereits im vergangenen Sommer auf der Liste, wollte nach dieser Saison wieder an das Thema ran. Ihn jetzt sofort zu holen, wäre „ein Vorgriff auf den Sommer“, wie es VfL-Manager Klaus Allofs bereits formuliert hat. Und er wäre einer, der helfen könnte. Aber: Lacazatte (24) ist teuer (Marktwert: 30 Millionen Euro) - und dürfte nicht in der Champions League spielen, weil er da in dieser Saison schon für Lyon (unter anderem gegen Gent) im Einsatz war.

Das gleiche Problem gibt es auch bei Simone Zaza, der dem VfL schon angeboten wurde, ehe er im Sommer für 18 Millionen Euro von US Sassuolo zu Juventus Turin wechselte. Aktuell wird der 24-jährige Italiener wieder mit dem VfL in Verbindung gebracht; Allofs ist nach WAZ-Informationen aber nicht interessiert.

Allofs und Trainer Dieter Hecking haben sich ohnehin noch nicht auf einen oder zwei konkrete Kandidaten festgelegt, sortieren noch eine Liste mit Ideen. In der Bundesliga werden sie kaum fündig werden - einzig Adrian Ramos (Dortmund) ist wechselwillig und passt einigermaßen ins Profil. Aber der Kolumbianer ist mit fast 30 Jahren eigentlich zu alt. Er wäre eine Art Panikkauf - und genau den will der VfL nicht machen. „Flickschusterei macht jetzt keinen Sinn. Das hilft keinem der Beteiligten“, sagt Hecking.

Breel Embolo (18/FC Basel) wäre eine Perspektivlösung, aber „30 Millionen für einen 18- oder 19-Jährigen werden wir nicht ausgeben“, so Hecking. Sky Sports aus England brachte gestern den wesentlich günstigeren Moussa Dembélé (19/FC Fulham) für den VfL ins Spiel. Aber der Franzose ist nach WAZ-Informationen eher ein Kandidat für den Sommer - wenn überhaupt.

eh/apa

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