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Die magische Nacht: Ein Sieg für Malanda

WAZ-Serie: Das VfL-Jahr 2015 Die magische Nacht: Ein Sieg für Malanda

Es war das erste Spiel nach dem tragischen Unfalltod von Junior Malanda. Die VfL-Fans gedachten dem jungen Belgier mit einer tollen Choreografie auf den Rängen - und auf dem Platz fertigten die Wolfsburger den FC Bayern mit 4:1 ab. Es war der Sieg des Jahres.

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Ein ganz besonderer Erfolg: Der VfL besiegte mit einem überragenden Doppeltorschützen Kevin De Bruyne den FC Bayern im Januar mit 4:1.

Saisonübergreifend waren die Münchner seit 21 Bundesliga-Spielen ungeschlagen. Doch an diesem 30. Januar wurden sie von einem furiosen VfL zum Rückrunden-Start überrollt. Bas Dost und Kevin De Bruyne waren doppelt erfolgreich, Juan Bernat hatte das zwischenzeitliche 1:3 erzielt. Die erste Saisonpleite der Bayern schlug hohe Wellen, selbst im Ausland überschlugen sich die Zeitungen mit Lob für den VfL. „Wolfsburg frisst die Bayern auf. Sie zerstören die Unbesiegbaren in einer magischen Nacht“, titelte die spanische Zeitung Marca.

Für die Wolfsburger war es jedoch nicht nur deshalb der Sieg des Jahres, weil der Gegner die Bayern waren. Es ging auch darum, nach dem Tod von Malanda ein Zeichen der Trauer, aber auch der Geschlossenheit und Stärke zu senden. Dazu passte auch die stilvolle Choreo vor der Partie. „Was die Fans gemacht haben, war unglaublich emotional“, lobte Kapitän Diego Benaglio. „Wenn man Junior mit so einem Spiel gedenken kann - besser geht‘s nicht.“

Für die Bayern war‘s zwar „ein kleiner Schock“, wie Arjen Robben zugab. Doch der Vorsprung war mit acht Punkten dennoch gewaltig - und blieb auch bis zum Saisonende konstant. Obwohl auch der VfL eine Siegesserie hinlegte und souverän als Vizemeister über die Ziellinie marschierte.

tik

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