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Die große doppelte Joker-Show

VfL Wolfsburg Die große doppelte Joker-Show

Das war ein ganz, ganz großer Schritt! Mit 5:1 (0:0) gewann der VfL gestern in der Europa League sein Heimspiel gegen den FK Krasnodar, steht jetzt ganz dicht vorm Einzug in die K.o.-Phase. 16.700 Zuschauer sahen ein nicht hochklassiges, aber am Ende extrem unterhaltsames Spiel, in dem die Joker Aaron Hunt und Nicklas Bendtner jeweils per Doppelpack trafen, zwischendurch war Josuha Guilavogui erfolgreich.

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Wolfsburger Jubel-Knäuel: Der VfL (v. l. Luiz Gustavo, Kevin De Bruyne, Doppel-Vorlagengeber Christian Träsch, Doppel-Torschütze Aaron Hunt und Bas Dost) hatte gegen Krasnodar viel zu feiern.

Quelle: Photowerk (he)

Wie im Hinspiel erwies sich Krasnodar als extrem unangenehmer Gegner - und der VfL machte es sich selbst schwer, weil er im Offensivspiel zu langsam, zu umständlich und zu oft durch die Mitte agierte. Gefährlich wurde es nur, wenn die Wolfsburger Platz hatten - was selten vorkam, aber zur einzigen Top-Chance führte. Die hatte Josuha Guilavogui - kein Zufall, der Franzose war der auffälligste VfLer vor der Pause.

Die deutlich besseren Gelegenheiten aber hatten die Gäste, die nach etwa 20 Minuten so richtig munter wurden, zweimal musste Torwart Diego Benaglio retten. Wie unbefriedigend die erste VfL-Halbzeit war, zeigte sich beim Gang in die Kabine, als sich Luiz Gustavo und Kevin De Bruyne ein heftiges Streitgespräch lieferten.

Für die Wende sorgten dann zwei, die man vorm Spiel nicht auf dem Zettel haben musste: Christian Träsch (Startelf-Saisondebüt) flankte zweimal, Hunt (gerade für Ivan Perisic eingewechselt) traf zweimal - einmal per Kopf, einmal mit links. Die Einwechslung des Doppel-Torschützen hatte zudem noch einen guten Nebeneffekt: De Bruyne spielte nach der Pause außen, war dort spürbar gefährlicher.

Aber auch danach verloren die Russen nicht den Glauben an ihr Spiel, wurschtelten sich zum Anschlusstreffer, auf den der VfL aber die richtige Antwort parat hatte - Guilavogui krönte seine gute Leistung mit seinem ersten Tor für Wolfsburg. Und dann setzte der eingewechselte Bendtner die große Joker-Show fort, traf erst per Elfmeter und sorgte in der Nachspielzeit für den Schlusspunkt.

apa/rs

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