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Die Tendenz geht zum VfL-Abschied

VfL Wolfsburg Die Tendenz geht zum VfL-Abschied

Offiziell hat sich Kevin De Bruyne noch nicht entschieden, wo er kommende Saison lieber Fußball spielen möchte - in Wolfsburg oder bei Manchester City. Aber die Tendenz, das scheint immer klarer, geht für den Belgier zu einem Wechsel. Jetzt muss nur noch der VfL mitspielen.

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Alles andere als glücklich: Kevin De Bruyne (l.) mit Berater Patrick De Koster (r.) am Montagabend in Hamburg.

Er habe kein Problem damit, weiter in Wolfsburg zu spielen, hatte De Bruyne vor zwei Wochen erklärt. Deshalb hört sich der umworbene Mittelfeldspieler das neue VfL-Angebot, das ihm Manager Klaus Allofs noch in dieser Woche vorlegen möchte, auch an. Aber mit dem, was City bietet, kann der VfL nicht mithalten. „Kevin hat ein sportliches und finanzielles Angebot, das schwer abzulehnen ist“, erklärte sein Berater Patrick De Koster am Dienstag. Das klingt doch schon sehr stark nach ernsthaften Abschiedsgedanken im De-Bruyne-Lager.

Und es erklärt die Aufregung um den Auftritt des Belgiers bei der Sportbild-Gala. Moderator Alexander Bommes hatte ihn den Satz „Ich werde auf jeden Fall diese Saison beim VfL Wolfsburg spielen“ nachsprechen lassen - offenbar wollte er einen Spaß machen, den De Bruyne so gar nicht verstanden hatte. De Koster war erbost. „Sie haben ihm ein Messer in den Rücken gestoßen. Wir waren uns einig, dass keine Fragen über seine Zukunft gestellt werden“, sagte der Berater. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. Aber offenbar trifft der Satz nicht die wahren Pläne - sonst wäre die Aufregung nicht ganz so groß.

Bommes wollte sich gestern auf WAZ-Nachfrage nicht dazu äußern. Allofs jedenfalls war ebenfalls angefressen: „Der Verlauf des Gesprächs war absolut unangebracht. Es gibt keinerlei Veranlassung, irgendwelche Treueschwüre abzugeben. Zu diesem Thema ist alles gesagt.“

tik

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