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Die Suche nach dem neuen Trio

VfL Wolfsburg Die Suche nach dem neuen Trio

Das Offensiv-Trio hinter dem Stürmer: Beim VfL ist es in dieser Saison die größte Personal-Baustelle. Zehn verschiedene Varianten hat Trainer Dieter Hecking schon durch, am Samstag (15.30 Uhr) gibt‘s beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gegen Mainz 05 Variante Nummer 11...

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Das voraussichtliche Offensiv-Mittelfeld des VfL gegen Mainz: Links Maxi Arnold, in der Mitte Kevin de Bruyne, rechts Ivan Perisic – die elfte Variante im 20. Saisonspiel.

Quelle: Photowerk

Die meisten Umbauten nahm Hecking nicht freiwillig vor: Vieirinha verletzte sich, Ivan Perisic war (und ist) formschwach, Diego ging, Kevin De Bruyne kam. Der einzige „freiwillige“ Umbau war der beste: Maxi Arnold rückte nach der Derby-Niederlage gegen Braunschweig in die Offensivzentrale - von den elf Spielen, die der Youngster dort bestritt, ging nur eines (gegen Hannover) verloren.

Weil Daniel Caligiuri morgen gegen Mainz seine Rot-Sperre abbrummt, muss Hecking jetzt wieder umbauen, voraussichtlich spielen Arnold und Perisic neben De Bruyne. Die Formation erneut ändern zu müssen, sei „nicht das Optimum“, meinte Hecking gestern, „es sollte uns aber auch nicht behindern.“ Denn: „Wer dort spielt, wird seine optimale Leistung abrufen - und wenn das alle tun, dann haben wir eine gute Mannschaft auf dem Platz.“

Auffällig: Beim 1:2 auf Schalke hielten die offensiven Außenspieler Caligiuri und Perisic ihre Positionen, zogen seltener in die Mitte als das etwa Diego zuvor getan hatte. So will der Trainer das sehen. Hecking; „Das war der Fehler gegen Hannover, als wir zu früh in die Mitte wollten, die Außenverteidiger meinten, in den Raum stoßen zu müssen, und wir hinten anfällig waren.“

Eine weitere Schalke-Erkenntnis: De Bruyne hat dann seine besten Szenen, wenn er aus der Zentrale heraus quasi hinlaufen kann, wo er will. „Er braucht gewisse Freiräume“, so Hecking. „Er lebt davon, dass er die Räume sieht, dort hinläuft, sie bespielt. Auf Schalke hat er das nochmal ein bisschen besser gemacht. Er ist bereit, diese Wege zu gehen - das ist gut.“

apa

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