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Die Schulter hält: Perisic ist glücklich

VfL Wolfsburg Die Schulter hält: Perisic ist glücklich

Einer strahlte nach dem VfL-Sieg besonders: Ivan Perisic. Wolfsburgs Flügel-Kroate durfte erstmals nach seiner schweren Schulterverletzung in der Vorbereitung über 90 Minuten ran. „Erst die 20 Minuten in Berlin und jetzt gleich 90 gegen Bremen - ich bin sehr glücklich, nach zwei Monaten wieder da zu sein“, freute sich der Nationalspieler.

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Die Arbeit fürs Comeback hat sich gelohnt: VfL-Außen Ivan Perisic (l.) war beim 2:1 gegen Bremen (r. Assani Lukimya) 90 Minuten dabei.

Quelle: Roland Hermstein

Mit seinem süßen Sohn Leonardo auf dem Arm beantwortete der 25-Jährige meist mit einem Lächeln im Gesicht die Fragen der Journalisten. Perisic‘ Freude über die Rückkehr auf die Bühne Bundesliga war immer zu spüren.

Vergessen sind die Schulter-OP und das harte Arbeiten am Comeback. „Drei, vier Stunden habe ich in Kroatien jeden Tag geschuftet“, erzählt Perisic. Teilweise im Wasser. „Ich war nicht zum Urlaub machen da, sondern hatte Trainer dabei, die mich wieder fit gemacht haben“, so Perisic, der schon viel früher wieder zurück ist, als zunächst angenommen.

Drei Monate sollte der Offensivmann eigentlich ausfallen, aber schon in der vergangenen Woche merkte man im Training, wie heiß der Kroate ist. Die Angst, dass die Schulter nicht halten könnte, hat er fast verloren. „Nur, wenn ein langer Ball kommt und ich hoch zum Kopfball gehen muss, ist sie noch ein bisschen da. Aber auch das wird von Tag zu Tag besser“, sagt Perisic.

Einzig mit dem Schlaf hapert‘s zu Hause noch etwas. Denn kurz nachdem sich Perisic beim Telekom-Cup in Hamburg die Schulter gebrochen hatte, brachte seine Josipa die gemeinsame Tochter zur Welt. Perisic erzählt schmunzelnd: „Mit dem Schlafen ist es ein bisschen schwer. Aber alle sind gesund - das ist das Wichtigste.“ Zum sportlichen Glück fehlt jetzt noch ein Treffer. Perisic gelassen: „Meine Tore werden kommen.“

eh

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