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Die Schürrle-Option: Kein neuer Stürmer?

VfL Wolfsburg Die Schürrle-Option: Kein neuer Stürmer?

Der VfL und sein Weltmeister-Sturm: Beim 1:1 gegen Schalke gab André Schürrle sein Debüt als einzige Spitze. Morgen (21.05 Uhr) im Viertelfinal-Rückspiel in der Europa League in Neapel fehlt der Flügelflitzer. Aber es könnte ein Modell für die Zukunft sein - und Auswirkungen auf die Sommerplanungen des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten haben.

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Die gelernten Stürmer des VfL: Bas Dost (Foto li., re.) und Nicklas Bendtner (Foto re., li.) haben im Angriff durch André Schürrle neue Konkurrenz bekommen - und Manager Klaus Allofs bläst deshalb möglicherweise die Stürmersuche ab.

Quelle: imago sportfotodienst

Bislang war die Entscheidung, wer ganz vorn spielt, stets zwischen Bas Dost und Nicklas Bendtner gefallen. Doch wenn der VfL in der nächsten Saison in der Champions League spielt, galt bereits als ausgemacht, dass im Sommer ein starker Stürmer neu dazukommt. Einige Namen wurde ins Gespräch gebracht, darunter auch immer wieder der von Romelu Lukaku (FC Everton). Aber jetzt sagt Manager Klaus Allofs: „Es kann auch sein, dass wir nichts machen.“

Ein Grund dafür ist die Schürrle-Option. Schon bei seinem Ex-Klub FC Chelsea hatte er oft als einzige Spitze gespielt. „Ich bin keiner, der im Strafraum wühlt. Ich bin ein anderer Typ als Bas oder Nicklas. Aber ich mag die Rolle“, erklärt der Weltmeister. Zuletzt hatte es vor allem Dost im Sturmzentrum schwer, weil die direkt verwertbaren Anspiele in die Spitze fehlten. Schürrle hingegen bewegte sich gegen Schalke oft aus dem Zentrum heraus, um sich Bälle zu holen. Dafür war die Mitte häufig nicht besetzt.

Aber Allofs‘ Zurückhaltung hat noch einen anderen Grund. „Jeder aus der Mannschaft hat die Messlatte hochgelegt. Da ist es schwer, einen besseren zu finden“, sagt der Manager, der deshalb nicht mit aller Gewalt etwas tun möchte. „Wir werden nicht durch Europa reisen und jeden nehmen, der gerne bei uns spielen möchte.“

tik

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