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Die Schießbude der Rückrunde

VfL Wolfsburg Die Schießbude der Rückrunde

Sechs Gegentreffer im Spiel bei 1899 Hoffenheim, sechs Gegentreffer gegen die Bayern - in nur zwei Partien ist der VfL Wolfsburg zur Rückrunden-Schießbude der Fußball-Bundesliga geworden.

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19 Liga-Gegentreffer kassierte der VfL seit der Winterpause, so viele wie keine andere Mannschaft. Das Tor-Desaster in Sinsheim galt als Eintagsfliege, gegen die Bayern war‘s am Ende eine fatale Mischung aus Frust, Nachlässigkeit, Müdigkeit und nachlassender Konzentration. Zwei Eintagsfliegen, die das Gesamtbild trüben? Oder ein böser Trend, gegen den der VfL dringend was tun muss? Abwehrchef Naldo redet nicht lange um den heißen Brei herum, sagt: „Ich ärgere mich sehr darüber, vor kurzem hatten wir doch noch die drittbeste Abwehr der Liga...“ Vergangenheit!

Im Spiel bei 1899 hatte es in sechs Minuten dreimal eingeschlagen, gegen die Bayern in 17 Minuten gar fünfmal. „Wir haben mit offenem Visier gespielt. Vielleicht war es zu offen“, monierte Manager Klaus Allofs.

Hinten ist der VfL nicht mehr ganz dicht - warum nicht? „Es liegt nicht allein an der Abwehr, sondern an der ganzen Mannschaft“, so Naldos Erklärungsversuch. Wenn man wie gegen die Bayern mit 1:2 oder gar schon 1:3 hinten liege, „muss man sich zurückziehen. Das müssen wir lernen. In dem Moment aber waren wir zu frustriert. So etwas darf nicht passieren. Gerade gegen große Mannschaften musst du dich da cleverer anstellen“, fordert der erfahrene Innenverteidiger.

eh/apa

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