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Die Nullinger gegen die Tor-Fabrik

VfL Wolfsburg Die Nullinger gegen die Tor-Fabrik

Sinsheim. Die Null steht beim VfL - in Augsburg, gegen Köln und am Samstag bei 1899 Hoffenheim gab’s kein Gegentor. Zum dritten Mal in Folge war das der Fall. Rekord für die Wolfsburger in der Fußball-Bundesliga. Allerdings morgen (20 Uhr) empfangen die „Nullinger“ von Trainer Dieter Hecking Vizemeister Borussia Dortmund. Und der BVB ist gerade torgeil, am Samstag gab’s mal wieder sechs Stück...

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Nadiem Amiri (l.) von Hoffenheim kämpft um den Ball mit Philipp Wollscheid (M.) von Wolfsburg.

Quelle: dpa

6:0 hatten die Dortmunder am Mittwoch in der Champions League bei Legia Warschau gewonnen, am Samstag folgte erneut ein 6:0 - diesmal in der Liga gegen Darmstadt 98. Geht’s in Wolfsburg so weiter, oder macht der VfL hinten wieder dicht? „Dortmund hat dieses Spiel noch nicht gewonnen“, sagt Stürmer Mario Gomez kämpferisch. Und Trainer Dieter Hecking ergänzt: „Wir wollen weiterhin ungeschlagen bleiben. Wenn wir wieder zu Null spielen, dann ist schon viel gewonnen.“

Apropos gewonnen: Die Wolfsburger haben in dieser Saison erst einen von drei möglichen Dreiern eingefahren, gleichwohl agiert das Hecking-Team jetzt viel kompakter gegen den Ball als noch in der vergangenen Spielzeit. Das dritte zu Null in Folge belegt das. „Schön, dass wir den Rekord geschafft haben“, meinte Chef-Abräumer Jeffrey Bruma. Der Abwehrboss weiter: „Es ist immer wichtig, zu Null zu spielen. Aber ich hoffe, dass wir gegen Dortmund mehr Punkte holen.“ Wie schwer wird’s gegen den so treffsicheren BVB wieder zu Null zu spielen? „Keine Ahnung“, so der der niederländische Nationalspieler. „Das ist schon unser Ziel. Aber das geht nicht immer, man kann immer Gegentore kriegen. Ich hoffe, dass es nicht so viele sind...“, fügte er grinsend hinzu.

Klar ist: Bruma hat der in der vergangenen Saison oft undichten Defensive neue Sicherheit verliehen. Manager Klaus Allofs lobt: „Er ist sehr ehrgeizig, kann es überhaupt nicht leiden, wenn einer an ihm vorbeigeht oder er mal einen Zweikampf verliert.“ Aber nicht nur wegen Bruma ist der VfL hinten wieder dicht: „Man kann deutlich erkennen, dass da jetzt ein Team auf dem Platz steht. Dass wir noch keinen Gegentreffer bekommen haben, ist ein Zeichen.“

eh

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VfL Wolfsburg
Doppel-Chance - Mario Gomez über die VfL-Torchance in der  58. Minute: „Ich ärgere mich mehr über die erste Szene, in der zweiten hatte ich gar keine Orientierung. Ich sehe den Ball ganz lange, leider bin ich im letzten Moment etwas mit dem Abwehrspieler zusammengestoßen. So konnte ich den Ball nicht mehr dahin platzieren, wohin ich wollte.“

Sinsheim. Mario Gomez schüttelte den Kopf. „Sowas“, sagte der neue Stürmer-Star des VfL, habe er „noch nie erlebt“. Der deutsche Nationalspieler meinte das unterhaltsame Fehlschuss-Festival beim 0:0 des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten bei 1899 Hoffenheim. Vor 23.300 Fans hätte der 31-Jährige seine ersten Bundesliga-Tore für den VfL machen müssen - es wurde nichts draus...

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