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Die Könige der Torverhinderung

VfL Wolfsburg Die Könige der Torverhinderung

Sie waren die Könige der Torverhinderung - und darum waren Robin Knoche und Diego Benaglio beim 3:1-Sieg gegen Stuttgart die VfL-Helden des Abends. Top-Innenverteidiger Knoche räumte alles weg, was er wegräumen musste. Und der Torhüter und Kapitän des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten hielt in der spielentscheidenden Phase einfach überragend.

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Wolfsburgs Matchwinner gegen Stuttgart: Diego Benaglio (l.) und Robin Knoche beim Jubel nach dem Abpfiff.

Quelle: dpa

Die Situation: 20 Minuten vorm Ende kam Stuttgart so richtig auf, drückte, hatte beste Chancen. Da war die dicke Möglichkeit von VfB-Jungstar Timo Werner, der allein vor Benaglio auftauchte. Der Schweizer klärte zur Ecke. Oder der 20-Meter-Knaller von Stuttgarts Ex-Wolfsburger Christian Gentner, dessen Versuch noch aufsetzte. Benaglio aber wehrte mit einer Heldentat ab. „Schüsse von Gentner sind immer schwer zu halten“, flachste Benaglio, der nicht so gern über die eigene Leistung urteilt.

Auch der VfB Stuttgart hat die beeindruckende Erfolgsserie des VfL Wolfsburg nicht stoppen können. Mit dem 3:1 (1:0) untermauerten die Niedersachsen ihre Europapokal-Ambitionen in der Fußball-Bundesliga.

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Das machten dann andere. Trainer Dieter Hecking: „Herausheben muss man in diesem Spiel Benaglio, der uns mit zwei tollen Paraden die Führung gerettet hat.“ Und der ebenfalls bärenstarke Abwehrmann Knoche fügte hinzu: „Wir können uns bei ihm bedanken, dass wir die drei Punkte behalten.“

Auch Knoches Anteil daran war alles andere als klein. Nicht nur, weil er in der 30. Minute einen fast unmöglichen Ball artistisch auf der Linie weggeschlagen hatte. „Robin hat ein außergewöhnlich gutes Spiel gemacht. Gegen einen Spieler wie Ibisevic hat er wieder einen Schritt in seiner Entwicklung gemacht“, betonte VfL-Manager Klaus Allofs. Knoche, keiner der lauten Töne, bedankte sich artig: „Ich versuche meine Arbeit hinten so gut wie möglich zu machen, Da gehören solche Aktionen auch mal dazu. Ich bin rundherum zufrieden - auch mit mir selbst...“

eh/rs

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