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„Die Fanseele hat sich noch nicht beruhigt“

VfL Wolfsburg „Die Fanseele hat sich noch nicht beruhigt“

Spiel eins nach der peinlichen Derby-Pleite - der VfL hat‘s beim FC Augsburg mit 2:1 gewonnen. Eine Wiedergutmachung für die Braunschweig-Partie war‘s noch nicht, aber es war für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten ein erster Schritt in die richtige Richtung.

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Immer voll dabei! Das Team von Trainer Dieter Hecking hatte in Augsburg eine heikle Anfangsphase zu überstehen, denn die Derby-Pleite gegen Braunschweig (siehe kleines Bild) war bei vielen seiner Profis immer noch in den Hinterköpfen.

Quelle: Imago 14818771/cp24

Am VfL-Fanblock hing ein Banner mit der Aufschrift „Die Schande vom 5.10.!“, auf dem Platz legten die Profis einen hyper-nervösen Start hin. Ganz klar: Bei vielen steckte die Derby-Blamage und der damit verbundene Hohn und Spott noch in den Hinterköpfen. „Das waren keine angenehmen 14 Tage“, gab Dieter Hecking zu. Der Trainer weiß: „Auch mit diesem Sieg hat sich die Fanseele noch nicht beruhigt.“

Bei seinen Profis war die Unruhe in der ersten halben Stunde nicht zu übersehen. „Man hat gemerkt, dass die Mannschaft noch das Spiel gegen Braunschweig im Kopf hatte“, so der 49-Jährige. Und das hätte fast dazu geführt, dass es die nächste Pleite gegeben hätte. Hecking: „Wir haben zu lange gebraucht, um das Spiel abzuschütteln, die Partie hätte schon verloren gewesen sein können.“

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Aber dank Torhüter Diego Benaglio stand‘s trotz Dauerdrucks der Gastgeber nur 1:0. Und plötzlich war der VfL drin im Spiel. Manager Klaus Allofs meinte: „Vielleicht war es der Rückstand, der die Mannschaft befreit hat. Denn dann wusste man, dass man Gas geben muss.“ Einsatz, Mut und Entschlossenheit wurden größer, die Angst, noch einmal so zu versagen wie gegen Braunschweig, war spätestens mit dem Ausgleich weg. „Die Mannschaft hat gezeigt, was sie kann“, lobte Hecking.

Am Ende belohnte sie sich mit einem Sieg, der wenig Glanz versprühte. Allofs räumte ein: „Ich bin erleichtert, dass wir jetzt zwölf Punkte haben, denn das ist eine ganz andere Ausgangsposition für die Arbeit in den nächsten Tagen.“

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